Donnerstag, 30. April 2009

Neuer Vorstand in Heidelberg (Debating)

Der Debating Club Heidelberg e.V. hat einen neuen Vorstand gewählt. Erste Vorsitzende ist Yin Cai, Zweite Vorsitzende Maike Jung, zum Schatzmeister wurde Stefan Bräumer bestimmt.

Herzlichen Glückwunsch dem neuen Vorstand zur Wahl. Wir wünschen Euch viel Spaß und Erfolg!

Wetten, dass... Ihr alle zur DDM kommt?

Die Autorin dieser Zeilen hat eine Wette abgeschlossen und alle VDCH-Clubs sind aufgefordert, sie beim Gewinnen der Wette zu unterstützen.

Meine Wett-These: Bei dieser DDM 2009 werden mehr als 42 Prozent der Clubs, die VDCH-Mitglied sind, an den Start gehen.

Zwei nicht unbedeutende junge Männer, die in Cheforga der DDM und VDCH-Vorstand aktiv sind, halten dagegen.

Es geht nicht nur um Cocktails. Es geht um eine große, schöne DDM mit vielen verschiedenen Leuten aus vielen verschiedenen Clubs! Dabeisein ist Ehrensache!

Meldet Eure Rednerteams und Juroren an! Mit einer Mail an anmeldung[at]ddm09.de müsst Ihr bis Sonntag, 10. Mai, alle Leute anmelden, die Ihr schicken wollt. Am 11. Mai teilt Euch das Orgateam dann mit, wie viele Teams und Juroren Ihr schicken könnt.

Alle Infos rund um die DDM 2009 gibt es hier.

Mittwoch, 29. April 2009

"The Germans" erfolgreich in Athen

Adam Hildebrandt (BDU Berlin/HSoG) und Isabelle Loewe (DC Bonn/BDU Berlin) haben das deutsche Debattieren am vergangenen Wochenende in Griechenland vertreten. Zwei deutsche Jurorinnen komplettierten die Abordnung. Bei einem kleinen Turnier in Athen mit insgesamt 20 Teams traten Adam und Isa als "The Germans" an und verbreiteten - nach Selbstauskunft - "Angst und Schrecken" während der Vorrunden.

Als erstes Team nach sechs Vorrunden waren Adam und Isa definitiv Favoriten - mussten sich aber im Finale zum Thema "This House would shoot down the North Korean satellite" einem türkischen Team geschlagen geben - "verdient", wie Adam betont. Isa wurde Top of the Tab, dicht gefolgt von ihrem Teampartner.

Adams Fazit: "Nächstes Jahr unbedingt wieder hinfahren. Dann wird das Turnier noch besser!"

Herzlichen Glückwunsch an Adam und Isa zur Finalbeteiligung!


"The Germans" in Athen: Isa Loewe (ganz links) und Adam Hildebrandt mit den beiden Jurorinnen aus Γερμανία.

Impressionen Süddeutsche Meisterschaft 2009

Hier ein paar Eindrücke von der Süddeutschen Meisterschaft, die vorvergangenes Wochenende in Würzburg ausgetragen wurde.


Finaldebatte in der Würzburger Residenz: Rechts das spätere Siegerteam aus St. Gallen. Der Redner: Johannes Haug aus Heidelberg (Debating).


Die glücklichen Süddeutschen Meister: Viola Lutz, Christian Funk und Lukas Haffert. Links im Bild einer der drei Chefjuroren, Jan Papsch.


Die Rednerinnen und Redner, Jurorinnen und Juroren, Helferinnen und Helfer der SdM 2009.

Dienstag, 28. April 2009

Showdebatte in Mainz am Montag

In Mainz steht die große Wortschlacht zwischen Professoren und Studenten an:

Montag, 4. Mai 2009
18.30 Uhr
Showdebatte im
Atrium Maximum (Alte Mensa)
Campus der Universität Mainz

Bei der Debatte, die der DCJG zu Beginn jedes Semesters organisieren, messen sich drei gestandene Professoren/-innen im verbalen Wettstreit mit drei Mitgliedern des Debattierclubs. Dieses Mal treten an:

Prof. Dr. Ruth Zimmerling, Politische Theorie
Prof. Dr. Gregor Daschmann, Publizistik
Prof. Dr. Elke Gurlit, Öffentliches Recht

Und das Thema, über das gestritten wird, bietet natürlich wieder reichlich Argumente für Pro und Contra. Die Frage lautet:

Soll Dagobert Duck die Hälfte seines Vermögens Donald abgeben?

Der Eintritt ist frei.

Besonders die Debattantinnen und Debattanten aus den Nachbarclubs und die Alumni, die es in die Region Rhein-Main verschlagen hat, sind herzlich eingeladen.

Montag, 27. April 2009

Regios: Nachlese-Schnipsel

Der Debattierklub Wien berichtet über seine erste Teilnahme an einer ZEIT DEBATTE, nämlich der Süddeutschen Meisterschaft 2009.

Auch die Streitkultur Tübingen berichtet über die SdM.

Das Tab der Nordostdeutschen Meisterschaft ist online. Viele Fotos gibt es inzwischen hier.

Das Tab der Westdeutschen Meisterschaft ist auch online.


Die Redner und Rednerinnen, Juroren und Jurorinnen,
Helferinnen und Helfer der Westdeutschen Meisterschaft
vor der Universität Bonn.

Samstag, 25. April 2009

Paris IV - Bericht einer Teilnehmerin

Franzosen debattieren nicht, schon gar nicht auf IIIIngliiissccchhhhh.

Dass es endlich an der Zeit ist mit diesem Vorurteil aufzuräumen, davon konnten sich am Wochenende zeitgleich zu den deutschen Regios auch zwei deutsche Teams überzeugen (Tilbury House Köln und die Debating Society Paderborn). In der dritten Ausgabe des von der Paris Debating Union (das ist die Union der Debattierclubs der Pariser grandes écoles ECP, ENPC, ESSEC und Telecom Paris – im Endeffekt die einzigen Debattierclubs im ganzen Land) organisierten Paris IV überzeugte die Hauptstadt mit internationalem Flair (56 Teams plus Juroren aus ganz Europa, den USA und sogar Asien) und herzlicher Gastfreundschaft – nach anfänglichen Problemen bei der Verteilung auf Privatunterkünfte, wovon aber Gerüchten zufolge selbst die Organisatoren nicht ganz verschont geblieben sein sollen. Die Organisation generell war französisch sympathisch, so wurde beispielsweise spontan zu Beginn des Turniers die zuvor angekündigte Redezeit von fünf Minuten auf die im BSP-Format üblichen sieben Minuten erhöht, was mit anderen Faktoren dazu führte, dass der auf Turnieren bekannte Satz „We are running behind schedule“ auch bei diesem Event des Öfteren fiel. Der guten Atmosphäre tat dies aber keinen Abbruch – im Gegenteil. Als weiteres Highlight sind die social events zu nennen: Stand der erste Abend noch im Zeichen einer eher studentisch geprägten Party, so fand das Finale am Samstagabend in den Räumen des Unternehmensberaters und Hauptsponsors Ernst&Young statt. Zwei Klischees über Franzosen bewahrheiteten sich dann doch noch an diesem Abend: Als die Deutschen pünktlich zum angekündigten Finalzeitpunkt um 20.00Uhr als erste (!) völlig abgehetzt die noble Eingangshalle stürmten, durften wir noch etwa zwei Stunden warten bis es dann wirklich los ging (organisationsbedingte Verzögerungen, siehe oben). Aber auch hier zeigte man sich flexibel und eröffnete kurzerhand schon vor dem Finale das Buffet, sodass sich die bereits Angekommenen von der Qualität der französischen Küche überzeugen konnten.

Die Motions dieses ganz klar von Muttersprachlern dominierten Turniers waren:
THW to pay immigrants to return to their country of origin.
THW Australia to restore democracy in Fidji. (Es sollte hierbei um eine Prinzipien-Debatte gehen!)
THW to stop all welfare payments for substance abusers.
THW to withdraw all state rights from the Vatican.
Finale: THW to criminalize male circumcision.

Nachdem die deutschen Teams von der Teilnahme in erster Linie erfahrungtechnisch profitieren konnten, nahm den Finalsieg am Ende das Team aus Oxford (Thomas Hosking und Daniel Warents) mit nach Hause; bester Redner des Tabs wurde Woon Lee.

Autorin: Katharina Kleine-Tebbe (DS Paderborn)

"Bayreuther Debatten" beginnen am Montag

Am 27. April starten die „Bayreuther Debatten“, die ein neues Forum gesellschaftlicher Diskussion sein werden. Themen der Zeit werden nach angloamerikanischem Vorbild in polarisierenden Debatten auf den Punkt gebracht. Entscheider und Meinungsführer unserer Gesellschaft sollen, ähnlich wie im Bundestag, in Reden Stellung beziehen.

Unter dem Titel „Mit linken Idealen aus der Krise?“ werden in der Auftaktveranstaltung prominente Vertreter der LINKEN mit einem Rednerteam bestehend aus dem Vizepräsidenten der Industrie- und Handelskammer Oberfranken, einem Professor für Volkswirtschaftslehre der Universität Bayreuth sowie dem Fraktionsvorsitzenden der FDP-Landtagsfraktion Bayern konfrontiert.

Auf Seiten der LINKEN werden als geladene Redner Prof. Herbert Schui MdB, Klaus Ernst MdB und Gregor Gysi MdB sprechen. Auf der Gegenseite reden Michael Möschel, Prof. Dr. Martin Leschke, sowie Thomas Hacker MdL. Der Präsident des Verbandes der Debattierclubs an Hochschulen e.V., Tim Richter, wird die Debatte als Moderator leiten.

Anders als in Podiumsdiskussionen sollen alle Beteiligten ausreichend Zeit haben, ihre Position dem Publikum darzustellen. Jeder Redner hat die Gelegenheit ausweichende oder fehlerhafte Antworten seiner Vorredner offen zu legen. Nach der Debatte erhalten die Zuschauer die Chance die Diskussion mit eigenen Fragen auf kritische Punkte zu lenken.

Die Veranstaltungsserie steht unter der Schirmherrschaft von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger MdB, Bundesministerin a.D. Mit Unterstützung von regionalen Förderern sowie der Aktion Mensch werden die Bayreuther Debatten von Bayreuther Studenten der Akademie für politisch-institutionelle Konfliktsimulation e.V. veranstaltet.

Audimax
Universitätsstraße 30
95447 Bayreuth

27.04.2009,
Einlass 19:30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Autor: Timo Krall
Kontakt: Presse[at]Akademie-piKs.de

Dienstag, 21. April 2009

Regios 2009: Nachlese / DDM-Anmeldung eröffnet

Erste Bilder von der NodM gibt es schon beim Debattierclub Magdeburg, der, wie von allen Seiten versichert wird, ein grandioses Turnier ausgerichtet hat - das erste Turnier in der Clubgeschichte. Herzlichen Glückwunsch zum gelungene Auftakt!

Einen Bericht über die Finaldebatte der WdM aus Sicht der Sieger gibt es auf der Homepage des DCJG nachzulesen.

Einen Fernsehbericht des Westdeutschen Rundfunks (Lokalzeit) über die WdM gibt es hier zu sehen.

Über die SdM berichten infranken.de sowie der Lokalsender TVtouring.

Und dann schonmal ein Hinweis auf die Deutsche Debattiermeisterschaft: Die Anmeldung ist eröffnet! Jeder Club kann so viele Teams anmelden wie er möchte - einem Team pro Club wird ein Startplatz garantiert. Die Zweitstartplätze gehen zunächst an Regionalmeister und -vizemeister sowie Regio-Ausrichterclubs. Der Ausrichter der DDM hat sich zudem entschlossen, das darauffolgende Anrecht auf Zweitstartplätze zunächst an die ZEIT DEBATTEN Ausrichter der laufenden Saison zu vergeben. Anmeldungen via Mail an anmeldung[at]ddm09.de - Rednerteams und Juroren bitte getrennt anmelden! Die erste Anmeldephase endet am 10. Mai!

Merkwürdige Zufälle auf der NodM 2009

Uns erreichte folgender Bericht mit der Bitte um *anonyme* Veröffentlichung. Der Autor der Zeilen ist der Redaktion natürlich bekannt. Persönlich bekannt. Wir wissen, wo sein Haus wohnt! Wir danken dem ungenannten Autor und freuen uns, den Bericht über einen spannenden Zweikampf mit merkwürdigen Zufällen (der OPD-Geist war betrunken!) zu publizieren... aber lest selbst, was geschehen ist!

Zweikampf an der Spitze der NodM

Vor der NodM 2009 wurde aus verschiedenen Stellen gemunkelt, dass die Göttinger Rubikonüberschreiter, Jena Bambule und Berlin Neukölln als Favoriten gehandelt werden. Im Laufe des Turniers standen sich allerdings nur die Göttinger und die Berliner direkt gegenüber. In den Vorrunden war ein direktes aufeinandertreffen durch einen Zufall des Tab-Programms verhindert: In der ersten Runde waren alle drei Mannschaften als freie Redner gesetzt, in der zweiten Runde waren alle in der Opposition und in der dritten Runde alle in der Regierung. (Die Chefjuroren lehnten bei Nachfrage vehement jegliche Verantwortung für diese Setzung ab.)

Das vorrausgesagte Kopf-an-Kopf-Rennen hielt alles, was es versprach. Nach zwei Runden trennten die drei Mannschaften nur 5 Punkte. Nach einer eher durchwachsenen dritten Runde fiel Göttingen etwas zurück. Jena zog mit einem Punkt Vorsprung vor Berlin in das Viertelfinale ein. Im Viertelfinale ging der Zweikampf an der Spitze weiter: Beide Mannschaften erhielten von ihren jeweiligen Jurys 258 Punkte zugesprochen. (Auch hier perlten jegliche Rufe nach Schiebung von den Chefjuroren ab.) Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die beiden Mannschaften gleichviel Rednerpunkte gesammelt. Es trennte sie nur ein einziger Team-Punkt. Viele neutrale Teilnehmer hofften auf das Finale des Tab-Ersten Jena gegen den Tab-Zweiten aus Berlin.

An der Spitze der Einzelrednerwertung ergab sich ein ähnlich spannendes Bild. Clemens Lechner aus Jena hatte nach den Vorrunden mit 154 Punkten einen kleinen Vorsprung vor Patrick Ehmann aus Berlin (152) herausgearbeitet. Im Viertelfinale haben beide 52 Punkte erhalten. Der Vorsprung von Clemens war also gewahrt. (Mittlerweile wurde es für die Chefjuroren schwer, Ausreden und Entschuldigungen für "zufällige" Bepunktungen zu finden.)

Im Halbfinale erlaubte sich die Mannschaft aus Jena einen kleinen Ausrutscher und unterlag in einer äußerst engen Debatte den Hallensern. Das Traumfinale war geplatzt. (Vielleicht waren es aber auch nur die Chefjuroren, denen die ganze Sache zu heiß wurde und lieber jetzt als nie die Reißleine zeihen wollten!) Der Zweikampf um den punktbesten Einzelredner dauerte an, denn Clemens zog als freier Redner ins Finale ein. Die Ausgangslage hatte sich jedoch gewendet. Patrick trug einen knappen Vorspung mit ins Finale. Dort wurde Clemens von Publikum und Ehrenjury zum besten Redner des Finales gekürt. Die Fachjury war etwas anderer Meinung. Bei Ihnen war Clemens auch bester Redner (54), allerdings erneut punktgleich mit Patrick, so dass der Berliner auf dem Tab den Spieß zu seinen Gunsten wenden konnte.

(Einer der Chefjuroren verließ bereits nach dem Halbfinale das Turnier. Nach dem Finale reisten die beiden verbliebenen Chefjuroren fluchtartig ab, so dass die genauen Umstände der Zufälle noch nicht geklärt werden konnte. Ein lapidares: "Es war eben knapp" befriedigte die Beteiligten nicht.)

Montag, 20. April 2009

Regios 2009: Stimmen der Anderen

Einundfünfzig OPD-Teams gingen am vergangenen Wochenende auf drei Regionalmeisterschaften an den Start und natürlich ist die Achte Minute nicht die einzige Berichterstatterin. Aus Clubverteilern und von Clubhomepages folgende Kommentare:

Die BDU stichelt ein bisschen gegen das Format der Regios und schreibt in ihrem Clubnewsletter: "Liebe Freunde des eloquenten Hauptstadtclubs, unser Team 'Berlin Neukölln' mit Bastian, Filip und Patrick setzen die Berliner Erfolgsserie fort und gewinnen im Festsaal der Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt gegen Halle das Finale der nordostdeutschen Meisterschaften 2009. Erfolge feierten auch Hien, Juliane, Linda, Andrea, Johannes, Georg und Niels (also alle Berliner!) mit der Qualifikation für Viertel- und Halbfinalrunden. Diesen freudigen Anlass schmücken wir nun noch mit der Rückkehr zu ernsthaften Debatten (will sagen: BPS!)"

Auf der Homepage des Debattierclub Goethes Faust heißt es: "Pudel ist seit heute westdeutscher Vizemeister im Debattieren 2009! Pudel, das sind Franziskus Bayer, Julian Wagner und Willy Witthaut. Die Sensation: es gibt den Club überhaupt ja erst seit drei Monaten -- und schon eine Finalbeteiligung!!! Doch auch Marcel Fazler, Benjamin Jungkind und Anja Pfeffermann (Team Gretchen) setzten bei der WDM in Bonn die mutige Maxime des Clubs um: Niemals soll ein Frankfurter Team auf dem letzten Platz landen! Am Ende sprang auch für sie ein 10. Platz heraus. Details gibt's wie immer in der Achten Minute und morgen auch hier!
Danke an die Bonner Orga, Chefjuroren und an unseren Nachbarclub Mainz!"

Aus einer Mail des DCJG-Vorstandes an die Mainzer Debattantenschar: "Mainz Conny holte den Pokal (Robert, Konrad und Nicolas -der nicht breaken kann- Eberle). Das ist übrigens der zweite Turniersieg von Nicolas in Folge, was erst wenigen gelungen ist: Euch dreien Herzlichen Glückwunsch!Im Finale im alten Bundestag trat ihnen das Team Frankfurt Pudel entgegen, die am Freitag in unserem Workshop scheinbar viel gelernt haben. Unbestätigte Quellen besagen, dass der Workshop inzwischen auf den Namen Bootcamp hört."

Frankfurt und St. Gallen neu in der Ewigen Bestenliste / Berlin und Mainz sind Tabellenführer Münster auf den Fersen

Die Ewige Bestenliste des VDCH (Infos dazu hier) hat sich nach den Regionalmeisterschaften 2009 in Bonn, Würzburg und Magdeburg verändert.

Mainz, Berlin und Heidelberg behaupten ihre hervorragenden Platzierungen, Halle rückt von Platz 12 auf Platz 11 vor, Kiel verliert damit einen Rang und rutscht auf Platz 13. St. Gallen steigt direkt mit drei Punkten neu ein und sorgt dafür, dass Köln und Passau vom 18. auf den 19, Magdeburg, Marburg und Leipzig vom 20. auf den 21. Platz rutschen. Als weiteren Neuzugang kann die Ewige Bestenliste den DC Goethes Faust aus Frankfurt verzeichnen, der durch seine Finalteilnahme einen Punkt auf der Bestenliste bekommt und sich damit Rang 21 mit drei anderen Clubs teilt.

Herzlichen Glückwunsch insbesondere den beiden neuen Clubs, die sich am Wochenende in die Annalen des VDCH eintragen konnten und allen viel Spaß beim weiteren Battle! Die nächsten Punkte gibt es in Jena und bei der Deutschen Meisterschaft in Mainz zu verteilen...

So sieht die Liste jetzt aus:

Rang
Club
Punkte
1
Münster
42
2
Mainz (+3)
40
3
Berlin (+3)
39
4
Heidelberg Debating (+1)
27
5
Tübingen
24
6
Jena
20
7
Freiburg
14
8
München
12
9
Bonn
11
10
Göttingen
9
11
Greifswald
7
11
Halle (+1)
7
13
Kiel
6
14
Bielefeld
3
14
Bremen
3
14
Hamburg
3
14
Potsdam
3
14
St. Gallen (+3) NEU!
3
19
Köln Tilbury
2
19
Passau
2
21
Magdeburg
1
21
Marburg
1
21
Leipzig
1
21
Frankfurt/Main (+1) NEU!
1

DCJG Mainz ist Westdeutscher Meister / BDU Berlin ist Nordostdeutscher Meister / DC St. Gallen ist Süddeutscher Meister 2009

Die Regionalmeister sind gekürt:
Herzlichen Glückwunsch nach
Mainz, Berlin und St. Gallen!



Hier jetzt alles was noch nicht gepostet wurde, oder nur halb, oder nicht ganz korrekt... Hier jetzt in einer etwas größeren Zusammenfassung - Viel Spaß!

1. Westdeutsche Meisterschaft Bonn

Die Westdeutschen Meister 2009:

Robert Lehmann, Konrad Grießinger und Nicolas Eberle sind für den Debattierclub Johannes Gutenberg Mainz Westdeutscher Meister 2009 im Hochschuldebattieren. Herzlichen Glückwunsch!

Als Besten Redner des Finales zeichnete die Ehrenjury, bestehend aus Bürgermeister Peter Finger, Prof. Dr. Gerd Langguth vom Institut für Politische Wissenschaft, Aktion-Mensch-Geschäftsführer Dieter Gutschick und DDG-Vizepräsident Dr. Hannes Budelmann, Jan Brinkmann aus Osnabrück aus. Herzlichen Glückwunsch!

Die Clubs auf der WdM:

15 Teams aus sieben Clubs kämpften um den Titel. In Bonn waren Rednerinnen und Redner von DebaDo Dortmund, dem Frankfurter DC Goethes Faust, der Rederei Heidelberg, dem DC Münster, dem DCJG Mainz, dem DC Harthorne's House Marburg und dem DC Osnabrück zu Gast.

Die Themen der WdM:

1. Vorrunde: Sollen Kultursubventionen abgeschafft werden?
2. Vorrunde: Sollen nur noch Produkte in die EU importiert werden, die Fair-Trade-Standards entsprechen?
3. Vorrunde: Soll die bemannte Raumfahrt eingestellt werden?
Halbfinale: Soll das Grundgesetz durch eine neue deutsche Verfassung ersetzt werden?
Finale: Brauchen wir eine Frauenquote in Vorständen und Aufsichtsräten von DAX-Unternehmen?

Der Break ins WdM-Halbfinale:

Der Break ins WdM-Halbfinale wurde Samstagnacht auf der WdM-Party, die auf der Dachterrasse des Wohnheims des Bonner Clubpräsidenten Omar Abdel Rahman gefeiert wurde, verkündet. Der DCJG Mainz, der fünf von 15 Teams auf der WdM stellte (davon vier breakfähige), spekulierte, wie viele seiner Teams den Break geschafft haben würden. Der ein oder anderer rechnete sich eine gute Chance aus, während zumindest ein Team überhaupt nicht mit dem Erreichen des Halbfinals rechnete - und vielleicht von sich selbst noch mehr überrascht war als Chefjuroren und Konkurrenz.

Es breakten:

Mainz Anton, das Mainzer Team, in dem gemeinsam der gesamte Clubvorstand des DCJG angetreten war: Thore Wojke, Sarah Kempf und Daniil Pakhomenko, führte das Tab nach den Vorrunden mit 592 Punkten an.

Münster JOSIPA, wobei ich bis Ende des Turnieres nicht herausgefunden habe, wofür JOSIPA steht - naheliegend kommentiert Bernd Hoefer: Wohl für die ersten Silben der Rednernamen! Ja klar! Da merkt man mal, wie gestresst wir armen Chefjuroren waren! Jost Schrooten, Paul Zacheus und Silke Bode jedenfalls sammelten im Laufe der drei Vorrunden 577 Punkte und sicherten sich so souverän den Einzug ins Halbfinale.

Mit Mainz Conny zog ein zweites Team des DCJG ins Halbfinale ein. Konrad Grießinger, Robert Lehmann und Nicolas Eberle hatten nach den Vorrunden 575 Punkte. Nicolas war im Vorfeld der Breakverkündung überzeugt, dass sein Team nicht mehr breaken könne und von eigenen Leistungen und/oder deren Bewertungen in den Vorrunden enttäuscht - ein Umstand, wie Club-Präsident Thore Wojke (der sich die Klagen anhören durfte) versichert, mit dem Nico im DCJG angesichts des späteren Turniersiegs noch lange aufgezogen werden wird.

Frankfurter Debattierclub Goethes Faust Pudel war das Überraschungsteam der WdM: Die drei "Pudel" Julian Wagner, Franziskus Bayer und Willy Witthaut waren zum ersten (Julian) bzw. zweiten (Franziskus und Willy) Mal überhaupt auf einer ZEIT DEBATTE, letztere debattieren erst seit drei Monaten, Julian hielt gar am Vorabend des Turniers beim Mainzer Trainingsabend die erste siebenminütige Rede seines Lebens. Dass sie trotz wenig Debattiererfahrung schon ein eingespieltes Team sind, liegt sicher auch daran, dass die drei mehr verbindet als das Debattieren: Sie gingen zusammen zur Schule und machten gemeinsam Abitur. (Was noch nicht lange her ist, die Jungs sind zwischen 20 und 21 Jahre alt!)

Mainz Anton trat als Regierung gegen die Frankfurter Pudel an, als Freie Redner standen in diesem Halbfinale Antje Kotzott (DC Münster), Jan Mersmann (Marburg) und Olaf Schaumlöffel (DCJG).

Juriert wurde dieses Halbfinale von einem Frauenteam: Chefjurorin Gudrun Lux (DCJG/DC Bonn) jurierte gemeinsam mit Anna Hörtensteiner (Leihgabe aus München) und Esther Reinert (Münster), Präsident war der mulitfunktionale Tabmaster Oliver Hörtensteiner (München).

Mainz Conny trat als Regierung gegen Münster JOSIPA an, als Freie Redner waren Sonja Winkelmann (DCJG), Jan Brinkmann (Osnabrück) und Jörn Hahn (DebaDo) in diesem Halbfinale.

Juriert wurde dieses Halbfinale von Chefjuror Tim Richter (DC Bonn) gemeinsam mit Till Kroeger (Leihgabe von Heidelberg Debating) und Lea Weitekamp (DC Bonn), präsidiert von Hannes Budelmann (DDG - das ist kein Club, sondern unsere Alumnivereinigung, siehe hier).

Verkündet wurden auch die Top Ten der Vorrunden:

1 Thore Wojke 145 Rednerpunkte
2 Sarah Kempf 143 Rednerpunkte
3 Willy Witthaut 142 Rednerpunkte
4 Jan Brinkmann 139 Rednerpunkte
5 Jörn Hahn 136 Rednerpunkte
6 Nicolas Eberle 135 Rednerpunkte
7 Jost Schrooten 134 Rednerpunkte
7 Daniil Pakhomenko 134 Rednerpunkte
9 Antje Kotzott 133 Rednerpunkte
10 Olaf Schaumlöffel 130 Rednerpunkte

Der Break ins WdM-Finale:

Die Breaks in die Finals in Würzburg und Magdeburg wurdenschon durch die Reihen der WdM-Teilnehmer getuschelt, manche freuten sich für befreundete Clubs oder persönliche Freunde, andere argerten sich darüber, dass ihr Favorit auf den süddeutschen oder nordostdeutschen Titel rausgeflogen waren... doch auf die Breakverkündung im eigenen Turnier mussten die WdM-Teilnehmer lange ungeduldig warten. Denn diese Verkündung gab es erst um 14.10 Uhr direkt während der Finalveranstaltung.

Die Frankfurter Pudel hatten Mainz Anton besiegt, das Team Mainz Conny hatte sich gegen die Münsteraner durchgesetzt, im Finale trafen also Mainz Conny in der Regierung und die Frankfurter Pudel in der Opposition aufeinander. Als Freie Redner standen im Finale (über die Halbfinalräume) Olaf Schaumlöffel und Jan Brinkmann sowie (über das Tab) Thore Wojke.

Das Finale wurde präsidiert vom Schatzmeister des DC Bonn, Jan Bsaisou, und juriert von Tim Richter, Gudrun Lux, Anna Hörtensteiner, Lea Weitekamp und Esther Reinert.

Das WdM-Finale:

Das Finale wurde im ehrwürdigen Alten Plenarsaal im "Wasserwerk" in Bonn ausgetragen - dort, wo sich dereinst (1986 - 1992) der Deutsche Bundestag versammelte. Etwa 200 Gäste bevölkerten das Wasserwerk und folgen gespannt der Debatte, in der sich schließlich die routinierten Mainzer Redner gegen die Frankfurter Pudel durchsetzen konnten. Die Ehrengäste, der nordrheinwestfälische Innenminister Ingo Wolf, der Bürgermeister Peter Finger, der Geschäftsführer der Aktion Mensch Dieter Gutschick, der Politik-Professor Gerd Langgut und DDG-Vorstandsmitglied Hannes Budelmann waren begeistert.

Als Besten Redner des Finales zeichnete die Ehrenjury, bestehend aus Bürgermeister Peter Finger, Prof. Dr. Gerd Langguth vom Institut für Politische Wissenschaft und DDG-Vizepräsident Dr. Hannes Budelmann, Jan Brinkmann aus Osnabrück aus. Jan Brinkmann, Initiator und Gründer des erst kürzlich ins Leben gerufenen Osnabrücker Debattierclubs, war erstmals auf einem Turnier und überraschte durch hervorragende Reden. Herzlichen Glückwunsch, Jan!

Das Wetter war grandios, so dass der Sektempfang kurzerhand ins Freie verlegt wurde.

Die Rednerrangliste nach dem Finale:

1 Thore Wojke 241 Rednerpunkte
2 Jan Brinkmann 238 Rednerpunkte
3 Nicolas Eberle 231 Rednerpunkte
4 Willy Witthaut 225 Rednerpunkte
5 Konrad Grießinger 220 Rednerpunkte
6 Robert Lehmann 218 Rednerpunkte
7 Olaf Schaumlöffel 213 Rednerpunkte
8 Franziskus Bayer 210 Rednerpunkte
9 Julian Wagner 196 Rednerpunkte

2. Nordostdeutsche Meisterschaft Magdeburg

Die Nordostdeutschen Meister 2009:

Filip Bubenheimer, Patrick Ehmann und Bastian Laubner sind Nordostdeutscher Meister für die Berlin Debating Union. Herzlichen Glückwunsch!

Den Preis der Ehrenjury, bestehend aus Prof. Dr. Klaus Erich Pollmann (Rektor der Universität Magdeburg) und Hans-Werner Brüning (Dezernent für Soziales, Jugend und Gesundheit der Landeshauptstadt Magdeburg), für die beste Rede des Finales sowie den Preis des Publikumslieblings konnte Clemens Lechner von der Debattiergesellschaft Jena erringen. Gratulation nach Jena!


Die Clubs der NodM:

18 Teams aus elf Clubs debattierten in Magdeburg auf der Nordostdeutschen Meisterschaft, dies waren Teams der Berlin Debating Union, der Debattiergesellschaft Jena, des DC Satzbau Braunschweig, des DC Georgia Augusta Göttingen, von S.A.E.C.L.O. Greifswald, Klartext Halle und Wortkombinat Ilmenau, des Debattierclub Kiel von Streitpunkt Leipzig und Wortgefechte Potsdam sowie der Dresden Debating Union.


Die Themen der NodM:

Eichdebatte: Brauchen wir Sexualkundeunterricht an Grundschulen?
1. Vorrunde: Sollen existenzbedrohende Geldstrafen für Parteien abgeschafft werden?
2. Vorrunde: Brauchen wir eine Börsenumsatzsteuer?
3. Vorrunde: Soll die NATO bei Kampfeinsätzen verstärkt auf Söldnergruppen zurückgreifen?
Viertelfinale: Soll gezeichnete, gemalte und animierte Kinderpornographie, die ohne konkrete Vorlage entstanden ist, erlaubt werden?
Halbfinale: Soll das Grundgesetz durch eine neue deutsche Verfassung ersetzt werden?
Finale: Brauchen wir eine Frauenquote in Vorständen und Aufsichtsräten von DAX-Unternehmen?

Der Break ins NodM-Viertelfinale:

Im Gegensatz zu den anderen Regios, bei denen direkt ins Halbfinale gebreakt wird, fand in Magdeburg bei der NodM ein Viertelfinale statt.

Klar an die Spitze des Tab stellten sich die Teams Jena Bambule (Clemens Lechner, Moritz Niehaus, Severin Weingarten) und Berlin Neukölln (Patrick Ehmann, Bastian Laubner, Filip Bubenheim) mit 644 bzw. 643 Teampunkten. Schon deutlicher war der Abstand zum dritten Team Göttingen Rubikonüberschreiter (Nicolas Friebe, Gabor Steffen, Tim Alexander Altem) das mit 600 Punkten nach drei Vorrunden breakte, wiederum dicht gefolgt, denn mit 599 Punkten breakte Halle Hallenser (Tom Knoth, Kay Torsten Listewnik, Simeon Reusch). Jeweils 583 Punkte hatten sich erarbeitet: Potsdam Griebnitzsee (Vitalij Spak, Moritz Kirchner, Michael Richter) und Greifswald (Rafael Heinisch, Sarah Jaglitz, Ingo Witt). Auf Rang 5 und 6 im Teamtab breakten und mit 567 bzw. 561 Punkten Göttingen Georgias (Igor Fayler, Fabian Hungerland, Henrik Müller) und Berlin Steglitz (Johannes Häger, Niels Schröter, Georg Sommerfeld).

Als Freie Redner waren im Viertelfinale: Rauad Abagela (Kiel), Nicolas Fidorra (Braunschweig), Tom-Michael Hesse (Leipzig), Benjamin Händel (Illmenau), Andrea Gau (Berlin), Jan Hocousko (Dresden), Gregor Steinhagen (Braunschweig), Teresa Peters (Leipzig), Juliane Mendelsohn (Berlin), Linda Tschiche (Berlin), Fabian Hachenberg (Jena), Jonas Morgenroth (Braunschweig)

Die Viertelfinals wurden juriert von den drei Chefjuroren des Turniers Daniel Sommer, Karsten Stölzgen und Tim Brückmann sowie von Friederike Meyer zu Wendischhoff (Jena), Mario Dießner (Potsdam), (Magdeburg), Hauke BlumeBernd Höfer (Kiel), Eva Riemer (Halle), (Halle), Torsten RössingHien Do Thi Tam (Berlin), Michael Pietsch (Göttingen) "+ ein Juror weiß ich nicht mehr" (Zitat P.E.)

Top Ten der Vorrunden:

1 Clemens Lechner 154 Rednerpunkte
2 Patrick Ehmann 152 Rednerpunkte
3 Filip Bubenheimer 145 Rednerpunkte
3 Severin Weingarten 145 Rednerpunkte
3 Tom-Michael Hesse 145 Rednerpunkte
3 Gabor Stefan 145 Rednerpunkte
7 Tom Knoth 143 Rednerpunkte
7 Bastian Laubner 143 Rednerpunkte
7 Rafael Heinisch 143 Rednerpunkte
10 Nicolas Friebe 140 Rednerpunkte
10 Moritz Niehaus 140 Rednerpunkte
10 Simeon Reusch 140 Rednerpunkte

Der Break ins NodM-Halbfinale:

Im ersten Halbfinale in Magdeburg trafen Jena Bambule (Clemens Lechner, Severin Weingarten und Moritz Niehaus) auf Halle Hallenser (Tom Knoth, Kay-Torsten Listewnick und Simeon Reusch), Rafael Heinisch (Greifswald), Michael Richter (Potsdam) und Andrea Gau (Berlin) waren als Freie Redner mit von der Partie.

Juriert wurde dieses Halbfinale von Daniel Sommer, Mario Dießner, Michael Pietsch und Bernd Hoefer.

Im zweiten Halbfinale mussten sich die Rubikonüberschreiter Göttingen (Nicolas Friebe, Gabor Steffen und Tim Alexander Alten)mit
Berlin Neukölln (Patrick Ehmann, Bastian Laubner und Filip Bubenheimer) messen. Dort waren als Freie Redner Niels Schröter (Berlin), Tom-Michael Hesse (Leipzig) und Sarah Jaglitz (Greifswald) zu hören.

Juriert wurde dieses Halbfinale von Karsten Stölzgen, Tim Brückmann, Torsten Rössing und Eva Riemer, Hauke Blume präsidierte es.

Der Break ins NodM-Finale:

Berlin konnte sich gegen Göttingen durchsetzen, Halle besiegte Jena. Somit starteten Patrick Ehmann, Bastian Laubner und Filip Bubenheimer für den Hauptstadtclub und Tom Knoth, Kay-Torsten Listewnick und Simeon Reusch für das sachsen-anhaltinische Oberzentrum ins Finale. Als Freie Redner waren Clemens Lechner, Tom-Michael Hesse und Michael Richter am Start.

Den Jurorenbreak ins Finale schafften neben den beiden Chefjuroren Daniel Sommer und Tim Brückmann (der dritte Chefjuror musstle leider vorzeitig abreisen) die Herren Mario Dießner, Michael Pietsch und Bernd Hoefer. Präsidiert wurde das Finale von Jannice Iffländer.


Das NodM-Finale:

Berlin besiegt Halle, der Freie Redner Clemens Lechner räumt alle Preise ab, die er noch kriegen konnte, nachdem sein Team im Halbfinale gescheitert war: Er wird Publikumsliebling und bekommt den Preis der Ehrenjury als bester Redner der Finaldebatte.

3. Süddeutsche Meisterschaft Würzburg

Die Süddeutschen Meister:

St. Gallen
ist der neue Süddeutsche Meister. Lukas Haffert, Viola Lutz und Christian Funk nehmen erstmals in der Geschichte des VDCH einen ZEIT DEBATTEN Sieg mit in die Schweiz. Herzlichen Glückwunsch!

Den Preis der Ehrenjury konnte
Wladi Jachtchenko mit nach München nehmen, der auch Publikumsliebling wurde. Herzlichen Glückwunsch!

Die Clubs auf der SdM:

18 Teams aus x Clubs traten in Würzburg an. Vertreten waren die Streitkultur Tübingen, der DC München, Forsoc Bayreuth sowie der DC Bayreuth, der Debattierklub Wien, der DC St. Gallen, der Debating Club Heidelberg, Debatte Karlsruhe
, Passau Debating Union und der DC Stuttgart.

Die Themen der SdM:

1. Vorrunde: Soll Türkisch in Kommunen mit einem großen Anteil türkischstämmiger Bevölkerung zweite Amtssprache werden?
2. Vorrunde: Sollen die Stimmen in der UN-Vollversammlung nach der Bevölkerungsanzahl gewichtet werden?
3. Vorrunde: Soll die bemannte Raumfahrt eingestellt werden?
Halbfinale: Soll das Grundgesetz durch eine neue deutsche Verfassung ersetzt werden?
Finale: Brauchen wir eine Frauenquote in Vorständen und Aufsichtsräten von DAX-Unternehmen?

Der Break ins SdM-Halbfinale:

St. Gallen Alpstein (Lukas Haffert, Viola Lutz, Christian Funk)

Debating Club Heidelberg (Jan Lüken, Johannes Haug, Sven Hirschfeld)

München WSDG (Mir wurde zugetragen, diese Buchstabenkombination stehe für "Wir sind die Größten" - nun, die Besten des Südens wurden die Jungs aus München bekanntlich nicht ;) - Einwand der Chefjurorin: Soll heißen: "Wir sind die Guten" - okay ;)) Wladislaw Jachtchenko, Markus Dankerl, Almut Graebsch)

Streitkultur Eros (Tübingen, Steffen Jenner, Simon Lehle, Peter Croonenbroeck)

Freie Redner in den Halbfinals der SdM 2009 waren Simon Adrian (München), Florian Prischl (Wien), Oxana Zimmer (München), Ronald Heinrich, Alina Becker (beide AKpiks Bayreuth), Valerio Morelli (München)

Den Jurorenbreak ins Halbfinale schafften neben den Chefjuroren Daniel Grotzky (DC München), Jan Papsch (DCJG Mainz) und Pauline Leopold (Streitkultur Tübingen) folgende Juroren: Christoph Krakowiak
(Streitkultur Tübingen), Yin Cai (DCH), Sonja Reinshagen (Streit im Kloster Passau) und als Präsidenten Konrad Karner (Wien) und Florian Steininger (München).

Top Ten der Vorrunden:

1 Lukas Haffert (St. Gallen Alpstein), 151 Rednerpunkte
2 Johannes Haug (Heidelberg Deb.), 150 Rednerpunkte
3 Viola Lutz (St. Gallen Alpstein), 149 Rednerpunkte
4 Wladislaw Jachtchenko (München WSDG), 143 Rednerpunkte
4 Christian Funk (St. Gallen Alpstein), 143 Rednerpunkte
6 Jan Lüken (Heidelberg Deb.), 141 Rednerpunkte
6 Simon Lehle (Streitkultur Eros), 141 Rednerpunkte
8 Sven Hirschfeld (Heidelberg Deb.), 138 Rednerpunkte
8 Simon Adrian (München BSAN), 138 Rednerpunkte
9 Markus Dankerl (München WSDG), 137 Rednerpunkte


Der Break ins SdM-Finale:

St. Gallen besiegte im Halbfinale die Konkurrenz aus Tübingen, so dass schließlich Lukas Haffert, Viola Lutz und Christian Funk im Finale gegen Jan Lüken, Johannes Haug, Sven Hirschfeld, die sich im Halbfinale für den Debating Club Heidelberg gegen München hatten durchsetzen können.

Als Freie Redner breakten ins Finale: Wladi Jachtchenko (DC München), Alina Becker (AKpiks Bayreuth) und Simon Lehle (Streitkultur Tübingen).

Den Jurorenbreak ins Finale schafften neben den Chefjuroren Daniel Grotzky Jan Papsch und Pauline Leopold, Christoph Krakowiak und Sonja Reinshagen (Passau) sowie Florian Steininger als Präsident.

Das SdM-Finale:

St. Gallen siegt gegen Heidelberg. Wladi Jachtchenko erhält den Preis der Ehrenjury. Das Finale fand im Toskanasaal der der Würzburger Residenz statt.


Sonntag, 19. April 2009

Ausführliche Nachberichterstattung Regios 2009 kommt morgen!

Liebe Leserinnen und Leser der Achten Minute!

Ein Wochenende, vier Turniere: Die drei Regionalmeisterschaften in Bonn, Magdeburg und Würzburg sowie das Paris IV mit deutscher Beteiligung sind heute zu Ende gegangen. Wir haben versucht, möglichst viele Informationen so schnell wie möglich online zu stellen. An der ein oder anderen Stelle litt darunter die Genauigkeit - manche Tippfehler haben sich eingeschlichen, die Informationen aus Paris, die via SMS kamen (Danke an Timo Gerres vom DC Paderborn!) wurden überwiegend unediert weitergeleitet usw.: Entschuldigt! Die Besucherzahlen an diesem Wochenende zeigen, dass wirklich viele von Euch den Blog verfolgt haben - das freut uns sehr! Danke!

Natürlich bekommt Ihr noch ausführliche Nachberichte von den Turnieren dieses Wochenendes. Nur nicht mehr heute - die Erschöpfung siegt über den Berichterstattungsehrgeiz.

Den neuen Regionalmeistern herzliche Glückwünsche nach Berlin, Mainz und St. Gallen! Glückwunsch auch an die drei Redner aus Jena, Osnabrück und München, die die Titel der besten Redner der Finals mit nach Hause nehmen konnten!

Bis morgen! Wir lesen uns!

Beste Grüße aus Bonn
die Redaktion

Finale Paris IV

final: thw to criminalize male circumcision. oxford closing opposition won.

Paris IV - Zwischenstand

SMS aus Paris: motion round 4 thbt all state based rights should be withdrawn from the vatican. cologne, pb last. on break to esl finals.

Die Regionalmeister: St. Gallen, Berlin, Mainz

Süddt. Meister ist St. Gallen. Bester Redner des Finales: Wladi Jachchenko.
Nordostdt. Meister: Berlin. Bester Redner des Finales: Clemens Lechner.
Westdt. Meister ist Mainz. Bester Redner wurde Jan Brinkmann.

(Bericht folgt.)

Finalbreak NodM und WdM

Finale NodM:
Halle Hallenser Regierung vs.
Berlin Neukölln Opposition
Freie Redner:
Clemens Lechner, Tom Hesse, Michael Richter

Finale WdM:
Mainz Conny Regierung vs.
Frankfurt Pudel Opposition
Freie Redner:
Jan Brinkmann, Olaf Schaumlöffel, Thore Woike

Break SdM 09 ins Finale

Frisch verkündet, direkt gebloggt: Die Finalisten der SdM in Würzburg!

DC Heidelberg (Jan Lüken, Sven Hirschfeld, Johannes Haug) vs. St. Gallen (Viola Lutz, Lukas Haffert, Christian Funk)

Freie Redner: Wladi Jachtschenko (DC München), Alina Becker (Bayreuth), Simon Lehle (Streitkultur Tübingen)

Regios 2009: Halbfinale

Gleich starten die Halbfinals auf den drei Regios. Thema aller Halbfinaldebatten ist: Soll das Grundgesetz durch eine neue deutsche Verfassung ersetzt werden?

Break Halbfinale Nordostdeutsche Meisterschaft

Das Halbfinale in Magdeburg ist verküendet:

Im ersten Halbfinale in Magdeburg treffen aufeinander:

Jena Bambule (Clemens Lechner, Severin Weingarten und Moritz Niehaus)
und
Halle Hallenser (Tom Knoth, Kay-Torsten Liwtewnick, Simeon Reusch)

mit den freien Rednern

Rafael Heinisch (Greifswald), Michael Richter (Potsdam) und Andrea Gau (Berlin).

Im zweiten Halbfinale treffen sich:

Rubiconüberschreiter Goettingen (Nico Friebe, Gabor Steffen und Tim Alexander Alten) treten an gegen
Berlin Neukölln (Patrick Ehmann, Bastian Laubner und Filip Bubenheim).

Als freie Redner haben sich fuer das zweite Halbfinale qualifiziert:

Nils Schroeter (Berlin), Tom-Michael Hesse (Leipzig) und Sarah Jaglitz (Greifswald).

Herzlichen Glueckwunsch!!

So, jetzt gehts hier in Bonn auf der Dachterasse mit Blick über Bonn weiter. Schoönen Abend weiter.

Samstag, 18. April 2009

Viertelfinalthema Magdeburg

Nachdem in der dritten Vorrunde in Magdeburg darüber debattiert wurde, ob die Nato verstärkt Söldnertruppen anwerben soll ging es im Viertelfinale um die Frage, ob gezeichnete oder gemalte oder animierte Darstellungen von Kinderpornographie, die ohne konkrete Vorlage entstanden sind, erlaubt werden sollen.
Breakverkündung ist um Mitternacht auf dem Magdeburger Domplatz.

WdM und SdM 2009: Break ins Halbfinale

HALBFINALBREAKS der REGIONALMEISTERSCHAFTEN in WEST und SÜD 2009

Break bei der Westdeutschen Meisterschaft 2009 in Bonn

DCJG Mainz
Team Anton (Thore Wojke, Sarah Kempf, Daniil Pakhomenko)

DC Münster
Team JOSIPA (Jost Schrooten, Paul Zacheus, Silke Bode)

DCJG Mainz
Team Conny (Nicolas Eberle, Robert Lehmann, Konrad Grießinger)

Frankfurter DC Goethes Faust
Team Pudel (Willy Witthaut, Franziskus Bayer, Julian Wagner)

Freie Redner:

Jan Brinkmann (DC Osnabrück), Jörn Hahn (Debado Dortmund), Antje Kotzott (DC Münster), Olaf Schaumlöffel, Sonja Winkelmann (beide DCJG Mainz), Jan Mersmann (Harthornes House Marburg)

Juroren:

Hannes Budelmann (DDG), Anna und Oliver Hörtensteiner (beide DC München Leihgabe), Till Kröger (Debating Heidelberg), Esther Reinert (DC Münster), Lea Weitekamp (DC Bonn) sowie die Chefjuroren Gudrun Lux (DCJG/DC Bonn) und Tim Richter (DC Bonn).

Top Ten der Vorrunden:

1 Thore Wojke 145 Rednerpunkte
2 Sarah Kempf 143
3 Willy Witthaut 142
4 Jan Brinkmann 139
5 Jörn Hahn 136
6 Nicolas Eberle 135
7 Jost Schrooten 134
7 Daniil Pakhomenko 134
8 Antje Kotzott 133
10 Olaf Schaumlöffel 130

Break bei der Süddeutschen Meisterschaft in Würzburg

St. Gallen
Team Alpstein (Lukas Haffert, Viola Lutz, Christian Funk)

Debating Club Heidelberg Debating
(Jan Lüken, Johannes Haug, Sven Hirschfeld)

DC München
Team WSDG (Wladislaw Jachtchenko, Markus Dankerl, Almut Graebsch)

Streitkultur Tübingen
Team Eros (Steffen Jenner, Simon Lehle, Peter Cronenbrock)

Freie Redner:

Simon Adrian (München), Florian Prischl (Wien), Oxana Zimmer (DC München), Ronald Heinrich (Bayreuth), Alina Becker (Bayreuth), Valerio Morelli (DC München)

Viertelfinalbreak NodM Magdeburg

Im Gegensatz zu den anderen Regios, bei denen direkt ins Halbfinale gebreakt wird, fand in Magdeburg bei der NodM ein Viertelfinale statt, das eben zu Ende gegangen ist.

Jena Bambule (Clemens Lechner, Moritz Niehaus, Severin Weingarten)

Berlin Neukölln (Patrick Ehmann, Bastian Laubner, Filip Bubenheim)

Göttingen Rubikonüberschreiter (Nicolas Friebe, Gabor Steffen, Tim Alexander Altem)

Halle Hallenser (Tom Knoth, Kay Torsten Listewnik)

Potsdam Griebnitzsee (Vitalij Spak, Moritz Kirchner, Michael Richter)

Greifswald (Rafael Heinisch, Sarah Jaglitz, Ingo Witt)

Göttingen Georgias (Igor Fayler, Fabian Hungerland, Henrik Müller)

Berlin Stiglitz (Johannes Häger, Nils Schröter, Georg Sommerfeld)

Freie Redner:

Rauad Abagela (Kiel), Nicolas Fidorra (Braunschweig), Tom-Michael Hesse (Leipzig), Benjamin Händel (Illmenau), Andrea Gau (Berlin), Jan Hocousko (Dresden), Gregor Steinhagen (Braunschweig), Teresa Peters (Leipzig), Juliane Mendelsohn (Berlin), Linda Tschiche (Berlin), Fabian Hachenberg (Jena), Jonas Morgenroth (Braunschweig)

WdM, 3. Vorrunde

Thema der 3. Vorrunde der WdM in Bonn: Soll die bemannte Raumfahrt eingestellt werden?

Nachrichten vom Paris IV und der Nordostdeutschen Meisterschaft

SMS aus Paris, stresseshalber unediert: motion- thbt australia should restore democracy in fiji. pb first. cologne third. motion- thw to remove welfare payments for substance abuser. pb third. cologne third. pb hanna, katharina. cologne florian, fabian

NodM: Thema der 3. Vorrunde war: Soll die NATO bei Kampfeinsätzen verstärkt auf Söldnertruppen zurückgreifen?

Regios Zwischenbericht

WdM: Erste Vorrunde vorbei, Thema war: Sollen Kultursubventionen abgeschafft werden? Ein Team des WDR begleitete die Münsteranerinnen Antje Kotzott, Aline Blankertz und Esma Drogul, die sich in der ersten Runde allerdings dem Team Pudel des DC Goethes Faust aus Frankfurt geschlagen geben mussten. Vorrundenthema 2 wurde soeben verkündet: Sollen nur noch Produkte in die EU importiert werden, die Fair-Trade-Standards entsprechen?

NodM: Aus Magdeburg werden gemeldet: Gute Stimmung und die ersten beiden Vorrundenthemen: Sollen Geldstrafen für Parteien ausgesetzt werden, wenn deren Existenz bedroht ist? Und: Soll eine Steuer auf Finanzderivate eingeführt werden?

SdM: Aus Würzburg wird gemeldet: Tab ist abgeschmiert, zwei Münchner Teams standen im Stau, weswegen eine Debatte mit Verspätung begann. Stimmung ist trotzdem gut!

Magdeburg I

In Magdeburg schleichen Menschen mit müden Gesichtern durch die Jugendherberge, während die Organisatoren offenbar gut gelaunt und mit sehr viel Energie die Debattierer und Juroren zur
Eile antreiben: Um neun geht es in der Uni mit der ersten Vorrunde los.
Gestern Abend gab's zum Warmwerden die Eichdebatte zum Thema "Soll Sexualkundeunterricht an Grundschulen verpflichtend werden?", in der Regierung debattierten Nicolas Friebe (Göttingen), Torsten Rössing (Halle) und Moritz Kirchner (Potsdam) gegen die Opposition bestehend aus Patrick Ehmann (Berlin), Ludwig Schnitter (Dresden) und Tom Knoth (Halle). Einzige freie Rednerin war Linda Tschiche aus Berlin.
Bester Redner der Debatte war Patrick Ehmann, der zur Belohnung eine Flasche Absinth gewonnen hat, was ihn laut Versprechen der Organisatoren zur beliebtesten Person des Abends machen sollte.
Zum Ende des Abends ging es dann an den Magdeburger Hasselbachplatz, an dem nicht nur die Kneipen getestet, sondern auch das Büro eines Organisators ausführlich begutachtet wurde.

Regios: 1. Bericht / Paris IV: 1. Bericht

Magdeburg / Nordosteutsche Meisterschaft: Die Eichdebatte ist gelaufen, alle feiern, ab morgen bloggt Teresa Peters.

Würzburg / Süddeutsche Meisterschaft: Die Chefjuroren Daniel Grotzky, Jan Papsch und Pauline Leopold kämpfen mit der Installation des OPD-Tabs. Einige Teams sind bereits angereist und warten gespannt auf morgen...

Bonn / Westdeutsche Meisterschaft: Themen und Tab sind bereit, letzeres Dank geballter Kompetenz von Oliver Hörtensteiner nebst Gattin Anna (geb. Busche) und Tab-der-Zukunft-Programmierer Till Kroeger. Die WdM-Teilnehmer aus Frankfurt/Main und Mainz haben einen Vorbereitungsmarathon hinter sich und debattierten heute schon über Sterbehilfe und Piraterie am Horn von Afrika. Mal sehen, wessen Augenringe morgen größer sind: Die der Mainzer und Frankfurter oder die der Tabmaster- und Chefjurorenclique, die den Abend in der Bonner Südstadt verbringt...

Paris IV: Timo Gerres aus Paderborn meldet via SMS: 56 Teams,darunter zwei deutsche Teams am Start, eines aus Köln (Tilbury), eines aus Paderborn. Die beiden deutschen Teams belegten in der ersten Vorrunde die Plätze 2 und 3, das Thema war: This House would pay immigrants to leave the country.

Freitag, 17. April 2009

Kurzmeldungen aus der Szene

Übrigens...

... drückt sich die Debating Society Paderborn nicht vor der Westdeutschen Meisterschaft, sondern vertritt die deutsche Szene im Nachbarland Frankreich beim Paris IV. Die Paderborner Debattierer haben Berichterstattung per SMS zugesagt - was wir erfahren, wird natürlich in der Achten Minute gepostet.

... füllt sich die Homepage der DDM 2009. Unter www.ddm09.de gibt es Teilnehmerinformationen, auch ein Zeitplan ist bereits gepostet. In sechs Vorrunden, Achtel-, Viertel-, Halbfinale und dem großen Finale in der Christuskirche müssen sich das Team beweisen, das am 14. Juni zum Deutschen Meister gekürt wird. Die Zeit rund um die Debatten wird gut gefüllt, zum Beispiel mit einem Poetry-Slam und einer - für ein Mainzer Turnier schon traditionellen - Weinprobe (gesponsort vom Rheinhessischen Winzerverband).

Anreise von überall: Auf in die Titelkämpfe auf den drei Regionalmeisterschaften!

Die Frühaufsteher unter den Debattanten sind schon bald auf der Straße respektive der Schiene und reisen zu Ihrem Regionalturnier. Bereits heute Abend beginnt die Nordostdeutsche Meisterschaft in Magdeburg unter der Ägide der Clubchefin Miriam Hauft. Zwar erst morgen starten offiziell die Westdeutsche und die Süddeutsche Meisterschaft in Bonn, doch schon heute ist eine ganze Reihe Teams unterwegs, darunter auch Teams aus Österreich und der Schweiz: Der Debattierklub Wien fährt heute mit ÖBB und DB zu seiner ersten ZEIT DEBATTE überhaupt und stürzt sich in den Kampf um die Süddeutsche Meisterschaft, die schon etwas routinierteren Debattanten aus St. Gallen halten dagegen. Auch einer der Chefjuroren, Daniel Grotzky, reist extra aus der Schweiz an. Die Debattanten des neugegründeten DC Goethes Faust Frankfurt am Main machen eine Zwischenstation in Mainz, bevor sie morgen in aller Herrgottsfrühe nach Bonn zur Westdeutschen Meisterschaft aufbrechen: Beim DCJG Mainz gibt es heute nicht nur ein potentielles DDM-Menue zu verkosten, sondern auch drei Trainingsdebatten zu überstehen - damit dürften die Teams aus Mainz und Frankfurt morgen früh ganz gut gerüstet an den Start gehen, vorausgesetzt es wird nicht auch gleich der potentielle DDM-Wein verkostet.

In Magdeburg, Würzburg und Bonn laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Gestern abend einigten sich die Chefjuroren der drei Turniere per Telefonkonferenz auf ein gemeinsames Halbfinalthema, das natürlich an dieser Stelle noch nicht verraten wird :)

Alle, die nicht auf eines der Turniere fahren können, halten wir natürlich hier auf dem Laufenden! Immer schön ACHTE MINUTE lesen!

Allen, die sich heute oder morgen auf den Weg machen: Habt viel Spaß, gute Unterhaltung(en), schöne Debatten und einfach ein rundum grandioses Wochenende!

Mittwoch, 8. April 2009

Offizielle Clubgründung in Frankfurt am Main

Die Goethe-Uni in Frankfurt debattiert jetzt auch offiziell: Der Frankfurter Debattierclub Goethes Faust hat sich in der Metropole am Main nun endlich ordentlich gegründet, und zwar am 1. April 2009. Der Name wurde basisdemokratisch gefunden, die Eintragung als "e.V." ist im Gange und ein Vorstand wurde auch gewählt. Präsidentin ist Anja Pfeffermann. Willy Witthaut und Julian Wagner sind die Stellvertreter und Ruth Hasberg gibt die Kassenwartin.

Wir freuen uns schon auf die noch anstehenden Turniere in dieser Saison, als nächstes natürlich auf die Westdeutsche Meisterschaft in Bonn, wo wir mit zwei Teams antreten werden.

Mehr über uns erfahrt Ihr hier. Und auch die Frankfurter Rundschau berichtet schon über uns.

Sonntag, 5. April 2009

Amsterdam Open: Alyona Asyamova im ESL-Siegerteam

Ein Dutzend Rednerinnen und Redner aus VDCH-Clubs debattierte dieses Wochenende in Amsterdam bei den Amsterdam Open. Während der Sieg im Main Break Finale an die englischen Muttersprachler Max Kasriel und Neil Dewar aus Oxford ging, konnte der Sieg im ESL-Finale von Alyona Asyamova (JUB Bremen/Berlin) und ihrem Teampartner Rob Honig (Leiden) erstritten werden. Alyona wurde auf dem ESL-Tab Zweitbeste Rednerin, und im Gesamt-Tab Zwölfte.

Herzlichen Glückwunsch!

Weitere VDCH-Debattiererinnen und -Debattierer im Tab: Bianca Sterly (Tilbury House Köln, 22), Matthias Winkelmann (Berlin Debating Union, 35), Marco Sterly (Tilbury House Köln, 37), Juliane Mendelsohn (Berlin Debating Union, 44), Andrea Gau (45), Daniel Hinkeldein (Berlin Debating Union, 59), Karen Schmid (Debattierclub München, 68), Hien Do Ti Tam (Berlin Debating Union, 69), Jakob Hensing (DC Jacobs University Bremen, 71), Julian Schneider (DC Münster, 71), Tarik Omarshah (DC Jacobs University Bremen, 74)... Insgesamt waren 60 Teams am Start. Tab online: Teamtab Seite 1, Teamtab Seite 2 , Rednertab Seite 1, Rednertab Seite 2, Rednertab Seite 3.

Danke an Adam Hildebrandt für die Infos!

Jurierseminar in Leipzig - jetzt ist's vorbei

Alle sind wieder mehr oder minder erschöpft nach fast durchwachten Nächten in ihre Heimatstädte zurückgekehrt - sei es nach Berlin, Tübingen, Bonn, Dortmund, Potsdam, Magdeburg, Jena, Mainz, Halle oder sonstwohin - bestimmt habe ich wieder Städte vergessen, dafür schonmal präventiv: Entschuldigung!

Hinter uns liegt nicht nur ein wunderbares Frühlingswochenende, sondern auch eine Menge inhaltlichen Inputs. Die vier Trainer, die aus der ganzen (breiten wie langen) Republik nach Leipzig gekommen waren (Patrick Ehmann aus der aktuellen Hauptstadt Berlin, Volker Tjaden und Tim Richter aus der immerhin noch Bundesstadt Bonn, Markus Herrmann aus der Debattierhauptstadt Tübingen) demonstrierten nicht nur eigene rhetorische wie sangeskunstliche Fähigkeiten, sondern lehrten ausführlich, wie OPD und BPS funktionieren - oder funktionieren sollten - und wie Reden und Debatten in beiden Formaten bewerten werden - oder bewertet werden sollten.

Eine Videodebatte (BPS) und eine Livedebatte (OPD) sowie eine Kurzdebatte mit unklarem Format zum Zwecke der Feedbackschulung vervollständigten das Seminar. Höchstes vergebenes Lob von einem Trainer (Juror) zum anderen (Redner): M.H. findet, dass T.R. so spräche, dass nur ein junger Gott ihn überflügeln könne - hach ja :D

Herzlichen Dank den vier Trainern für ihr ehrenamtliches Engagement!

Jurierseminar in Leipzig 3

Während sich ein paar Redner auf eine Feedbackübungsdebatte vorbereiten, lehrt Markus Herrmann das, was ihm als Lerninhalt tatsächlich für dieses Wochenende am meisten am Herzen lag: Das Debattantenlied. Die Begeisterung fürs Selbstsingen hält sich im Gegensatz zum Gelächter in Grenzen...