Sonntag, 8. März 2009

Und das war's: Jurierseminar in Würzburg erfolgreich beendet

Alle, selbst unsere Freunde (mit der weitesten Anreise) vom Debattierklub Wien (sic!), dürften inzwischen wieder zu Hause angekommen sein, nachdem sie sich ein Wochenende lang in Würzburg mit der hohen Kunst des Jurierens befasst haben. Organisatoren und Trainer sind erschöpft aber zufrieden wieder nach Heidelberg, Zürich, Berlin und Bonn zurückgekehrt, Teilnehmer und Teilnehmerinnen nach Wien, München, Passau, Göttingen, Frankfurt, Tübingen, Heidelberg, Mainz, Bayreuth und in andere Metropolen gefahren, um dort das Gelernte und Geübte in ihren Debattierclubs vor Ort umzusetzen und weiterzugeben.

Über dreißig Debattantinnen und Debattierer (sowie vice versa) hatten sich mit Interesse, Engagement und Begeisterung in die fränkische Domstadt begeben... und natürlich gab es neben einer Menge Juriertheorie auch eine Unmenge Spaß, Frankenwein, Romantik und Tratsch.

So soll insbesondere die übergroße Delegation aus Tübingen mit zwei Primärzielen angereist sein: a) Daniel Sommer zu huldigen und b) freundschaftliche Bande zu anderen Debattierclubs, insbesondere des Rhein-Main-Gebietes, durch das Knüpfen individueller romantischer Bande zu unterstützen. Beides soll gerüchteweise hervorragend gelungen sein.

Eine Gruppe Wandervögel, die sich in die selbe Abendlokalität begeben hatte wie die Seminargruppe, musizierte die halbe Samstagnacht und unterstütze mit einem Tanzspiel (zu dem sich die Debattanten wie so oft wenn es um albernen Aktivitäten handelt mit großer Begeisterung bereitgefunden hatten) die Bestrebungen, die Annäherung zwischen verschiedenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu fördern.

Der Wirt besagter Kneipe war so beseelt von uns und seinem eigenen Bier, dass er spät nachts die letzten Gäste, darunter Trainer Daniel S., mit großer Rührung und freundschaftlichen Umarmungen verabschiedete.

Mindestens zwei Teilnehmer hatten besonders großen Spaß und können genau Bericht erstatten: Diejenigen, die aufgrund der Fastenzeit zur Zeit alkoholabstinent leben. Vom Tanzen und Herumalbern hat sie das selbstverständlich keineswegs abgehalten.

Man munkelt, der unsägliche Formatstreit früherer Debattiergenerationen könne zu einem freundschaftlichen Nebeneinander führen. Die von Friedfertigen verschiedener Formatprovinienz angedachte Lösung impliziert nicht nur die Aufnahme der BDU als nicht stimmberechtigtes Mitglied in der Streitkultur und umgekehrt, sondern darüber hinaus die individuelle Fördermitgliedschaft einzelner herausragender Persönlichkeiten im ältesten Debattierclub Deutschlands. Es kann davon ausgegangen werden, dass Mitglieder des VDCH-Vorstandes alles daran setzen werden, diese Visionen zu verwirklichen: OPD und BPS - Hand in Hand in eine glorreiche Zukunft!

Ein Link für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, für die eine der entscheidenden Fragen noch offen ist, da sie immer wieder vertröstet wurden (auf die Stunden außerhalb der Seminarzeiten): Worte vs. Wörter! Also: Zwischenruf = maximal sieben Wörter, auf keinen Fall sieben Worte! Egal, wie das in den offiziellen OPD-Unterlagen steht.

Dankeschön an den Debattierclub Würzburg für die Unterstützung vor Ort!

Für diejenigen, die diesmal nur auf der Warteliste gelandet sind und alle anderen, die sich ein ähnliches Wochenende nicht entgehen lassen wollen:
Nächstes Jurierseminar: 3. bis 5. April in Leipzig.
Anmeldungen an teresa.peters[at]vdch.de
Meldet Euch rasch, denn die Plätze sind so begrenzt wie begehrt...

Kommentare:

  1. Also Stuttgart ist ja nicht irgendeine "andere Metropole". Aber dennoch sind wir auch überaus zufrieden mit dem Seminar. Bis zum nächsten mal!

    Michael

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  2. ja, schön war's! danke an orga und trainer!

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  3. Wieso "(sic!)"?

    Auf jeden Fall möchte ich mich auch hier mal ganz herzlich für das tolle Seminar bei den Trainern und Organisatoren bedanken! Es war echt spaßig und ich konnte viel Neues lernen. Danke und liebe Grüße aus Wien!

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  4. "sic!" wegen -klub statt -club ;) Damit die Piefke nicht denken, ich könne nicht schreiben ;)

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  5. Hm, wir sind wohl der einzige Klub im deutschsprachigen Raum, der die alternative, "deutsche" Schreibweise verwendet.

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