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Samstag, 16. Januar 2010

Newsletter des VDCH berichtet über Fördermöglichkeiten

Das Präsidium des Verbandes der Debattierclubs an Hochschulen hat den fünften Newsletter seiner Amtszeit - und den ersten Newsletter des neuen Jahres 2010 - über den VDCH-Verteiler versandt. Außerdem ist der Newsletter auf der VDCH-Homepage abrufbar.

Die wichtigsten Neuigkeiten:

Vorlagen zur Fördererakquise für Debattierclubs online: Der VDCH-Vorstand hat für die Vorlagen für die Ansprache potenzieller Förderer und Sponsoren des Debattierens oder einzelner Veranstaltungen veröffentlicht. Drei Vorlagen stehen den VDCH-Clubs im DebattierWIKI unter Sponsoringunterlagen zur Verfügung, um die Geldakquise vor Ort zu vereinfachen. (Die Zugangsdaten zum DebattierWIKI können von Clubpräsidien beim VDCH-Präsidium unter vorstand[at]vdch.de erfragt werden.)

VDCH stellt Unterstützung für Freundschaftsturniere bereit: Der VDCH gewährt für die laufende Saison 2009/2010 Zuschüsse zu Freundschaftsturnieren. Es steht ein Budget von 750 Euro zur Verfügung. VDCH-Clubs können einmalig maximal 150 Euro beantragen, um ein Freundschaftsturnier zu veranstalten. Die genauen Formalia dazu im DebattierWIKI unter Freundschaftsturniere.

VDCH erhält Unterstützung durch "Youth on Action": Mit der Unterstützung des Debattierklub Wien und der Streitkultur Tübingen hat der VDCH einen erfolgreichen Antrag auf Turnierunterstützung beim Programm “Youth in Action” gestellt. Dadurch sind höhere Zuschüsse seitens des Dachverbandes möglich. Auf Anregung und mit Unterstützung des VDCH-Vorstandes konnte auch die Berlin Debating Union einen erfolgreichen Antrag zur Unterstützung des Berlin Open stellen. Der genau Termin des Berlin Open steht noch nicht fest.

DDG unterstützt Debattierseminare: Wie das VDCH-Präsidium den VDCH-Mitgliedern mitteilt, hat der Vorstand des Alumni- und Förderervereins Deutsche Debattiergesellschaft (DDG) beschlossen, Seminare für Debattierclubs zu unterstützen. Wenn DDG-Mitglieder ehrenamtlich als Referenten und Referentinnen für Debattierclubs tätig werden, erstattet die DDG bis zu 60 Euro der Reise- und Übernachtungskosten (maximal jedoch die Hälfte der anfallenden Kosten). Für jeden Club kann einmal im DDG-Geschäftsjahr ein solcher Referentenzuschuss gewährt werden, den der Referent im Vorfeld der Schulungsveranstaltung direkt beim Vorstand beantragen kann. Der DDG-Vorstand wird zunächst 500 Euro für diese Form der Seminarunterstützung bereitstellen. Debattierclubs werden von der DDG bei der Suche nach Referentinnen und Referenten unterstützt, Anfragen können an vorstand[at]deutsche-debattiergesellschaft.de gerichtet werden. Potenzielle Trainer/innen sind auch im Trainerpool des Verbandes der Debattierclubs an Hochschulen (VDCH) im DebattierWIKI zu finden.

Samstag, 31. Oktober 2009

Kurzmeldungen aus der Szene

Masters Cup der DDG: Einen Bericht über den Masters Cup 2009 hat die Streitkultur Tübingen veröffentlicht. Ein Klick zur Streitkultur lohnt sich, denn wie immer ist die Tübinger Sicht der Dinge amüsant zu lesen.

Kneipentour in Mainz: Traditionell eröffnet der Debattierclub Johannes Gutenberg Mainz (DCJG) das Semester mit einer Kneipentour, die "alte" Debattanten und Debattantinnen wieder zusammenführt und Neuzugänge gleich feucht-fröhlich einbindet. Am Montag, 2. November, um 19.30 Uhr ist Treffpunkt für die DCJG-Kneipentour am Fastnachtsbrunnen (Schillerplatz). Wer in und um Mainz ist, ist eingeladen, sich anzuschließen.

Bildungs-Showdebatte in Bonn: Der Debattierclub Bonn lädt gemeinsam mit dem Verein Weitblick zu einer Showdebatte zum Thema "Bildung verpflichtet! Müssen sich Studierende sozial engagieren?". Die Debatte findet statt am Mttwoch, 4. November, um 19.30 Uhr im Saal der Evangelischen Studierenden Gemeinde (ESG), Königstraße 88 in Bonn. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei, ein Besuch lohnt sich: Man munkelt, dass von Seiten des DC Bonn u. a. die Westdeutschen Meister 2008, Tim Richter und Lea Weitekamp, starten werden.

VDCH-Jurierseminar: VDCH-Vizepräsidentin Teresa Peters weist darauf hin, dass für das erste VDCH-Jurierseminar der Saison noch einige wenige Plätze frei sind. Von 6. bis 8. November werden in der Jugendherberge Berlin-Wannsee Jurorinnen und Juroren in den Formaten BPS und OPD geschult, es gibt Regeleinführungen für beide Formate und Training im Feedbackgeben. Das Seminar wird mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung veranstaltet. Der Teilnahmebeitrag beträgt 15 Euro, enthalten sind die Schulung, die Unterbringung in der Jugendherberge sowie die Verpflegung. Als Trainer für den BPS-Teil der Schulung werden Torsten Rössing vom Debattierclub Klartext Halle und Patrick Ehmann von der Berlin Debating Union fungieren, das OPD-Training leiten Christoph Krakowiak von der Streitkultur Tübingen und Gudrun Lux vom Debattierclub Bonn (u.a. Clubs). Weitere Informationen gibt's bei Teresa, bei der Ihr Euch auch per Mail an teresa.peters[at]vdch.de anmelden könnt. Wer zuerst kommt mahlt zuerst, also beeilt Euch!

Professoren-Studenten-Debatte in Münster: Kaum hat der Debattierclub Münster seine Showdebatte mit amnesty international hinter sich gebracht, laufen die Vorbereitungen für das nächste Event in der westfälischen Radler-Metropole auf Hochtouren. Am 11. November um 19.30 Uhr wird die traditionelle Showdebatte gegen Professoren der münsterischen Universität bestritten. Im Raum S1 im münsterischen Schloss geht's zur Sache. Das Thema darf das Publikum entscheiden, zur Wahl stehen "Einen muslimischen Feiertag in Deutschland einführen" und "Braindoping für Studenten erlauben".

Freitag, 30. Oktober 2009

Kurzmeldungen aus der Szene

Bilder vom Masters Cup: Noch mehr fotographische Nachlese zum Masters Cup der Deutschen Debattiergesellschaft (DDG): Auf der Homepage der Eisenacher Tanzbar The Beach sind Fotos vom fröhlichen Treiben am Abend des Masters-Cup-Samstag zu finden. Die ehemalige DDG-Vizepräsidentin Sonja Reinshagen hat außerdem in der DDG-Yahoogroup Fotos gepostet.

Das Tab des Masters Cup: Masters-Cup-Chefjuror Tim Richter hat das komplette Tab des Masters Cup 2009 online gestellt. Ein Team-Tab gibt es nicht, denn beim Masters Cup treten nur Einzelredner/innen an - die Teams werden von Runde zu Runde neu zusammengesetzt.

IV in Limerick:
Am 12. und 13. März 2010 wird das UL Open 2010 an der irischen University of Limerick ausgetragen. Die University of Limerick Debating Society lädt bereits jetzt zu diesem Ereignis ein. Informationen gibt's bei ulopen[at]gmail.com und auf der Homepage des gastgebenden Clubs.

Montag, 26. Oktober 2009

Impressionen vom Masters-Cup-Finale

Manuel Adams (Bremen; DC Münster und Berlin Debating Union), der beim Masters Cup 2009 jurierte, beglückt uns wie so oft auch bei diesem Turnier mit exzellenten Fotos. Eine kleine Auswahl an Finalaufnahmen des diesjähringen Masters Cup hier, alle Fotos findet Ihr auf der Homepage des Fotographen.

Bernd Hoefer stellt den Antrag: Einkommenssteuer weg, Mehrwertsteuer hoch!

Lukas Haffert winkt ab: Nein danke, jetzt keine Zwischenfrage.

Kai Monheim wirbt eindringlich für die Regierungsseite.

Karsten Stölzgen nimmt eine Frage des Kollegen Monheim an.

Das Auditorium freut sich über einen von unzähligen brillianten Sprüchen.

Lukas und Karsten konnten die Debatte klar für ihre Seite entscheiden.

Wunderbar: Die Wartburg bei Nacht.

So war's: Masters Cup und Mitgliederversammlung der DDG / Zusammenfassung / persönliche Eindrücke

Widersacher werden zu Teampartnern, jeder muss mal den Antrag stellen und auch gestandene Unternehmensberater hören sich ein kritisches Feedback von cleveren jungen Studenten an: Das muss der Masters Cup sein!

28 Rednerinnen und Redner kamen am Freitag in Eisenach zusammen, um sich miteinander zu messen. Der Masters Cup 2009, das Turnier der Deutschen Debattiergesellschaft (DDG) von 23. bis 25. Oktober, brachte ehemalige und noch aktive Debattierer/innen und Debattanten/-innen zusammen. Fünf Runden im extra für das DDG-Turnier entwickelten Masters-Format standen für alle Redner/innen an, dann gab es Halbfinals und das große Finale im ehrwürdigen Sängersaal der Wartburg. Die Jurorenschar rekrutierte sich auch aus aktiven und teils sehr jungen Mitgliedern der VDCH-Clubs, die sich freuten, berühmt-berüchtige "Alte Hasen" mal hören und bewerten zu dürfen.

Besonders spannend am Format der DDG: Frühere Gegenspieler werden zu Verbündeten - denn die Teampartner und Teampartnerinnen werden von Runde zu Runde einander zugelost. Auf jeder Seite tritt je ein Zweiterteam an. Die Redezeit beträgt sieben Minuten pro Person. So sind die Debatten angenehm kurz und es bleibt viel Zeit für Plausch und Tratsch. Bewertet werden Inhalt, Strategie und Form zu gleichen Teilen, bei Punktgleichheit aber entscheiden die Einzelpunkte in der Kategorie Inhalt... Eine kleine Regelung, die am Ende des Turniers entscheidend sein sollte.

Als Chefjuroren konnte wie im vergangenen Jahr Tim Richter, der Präsident des Verband der Debattierclubs an Hochschulen (VDCH), gewonnen werden. An seiner Seite hat der scheidende DDG-Präsident Daniel Grotzky chefjuriert. Als Themen hatten sich Tim und Daniel etwas ganz besonderes ausgedacht: "Der Masters Cup ist ein meisterliches Turnier, da debattieren wir schon in den Vorrunden die Themen, die bei ZEIT DEBATTEN und anderen großen Turnieren erst in den Finalrunden kommen", sagte Tim, und präsentierte von Runde zu Runde wieder ein Thema, das bereits einmal als Halbfinal- oder Finalthema gelaufen ist. Das ein oder andere Mal erinnerten sich die älteren oder jüngeren Redner/innen an die "originale" Debatte und freuten sich, ein Thema noch mal, Jahre später, anders oder von der anderen Seite anzugehen.

Die Themen im Überblick:

1. Vorrunde: Ohne Fleiß kein Preis - Arbeitsniederlegung ist Sabotage! (Finalthema der ZEIT DEBATTE Konstanz 2004)
(Witzig: Hier traten Lukas Haffert (St. Gallen, ehem. DC Münster), Philipp Stiel (Streitkultur Tübingen) und Tom-Michael Hesse (Streitpunkt Leipzig), die DDG-Nachwuchspreisträger 2007, 2008 und 2009, in einem Raum an. Am Ende konnte sich Lukas mit seiner Teampartnerin Gudrun Lux (DC Bonn, ehem. DCJG Mainz), der bescheidenen Autorin dieser Zeilen, durchsetzen, insgesamt wurde die Debatte exzellent bepunktet - die jungen Redner sind nicht umsonst ausgezeichnet!)

2. Vorrunde: Ein Herz für den Kapitalismus - Soll der Organhandel dem freien Markt überlassen werden? (Halbfinalthema der DDM 2007)

3. Vorrunde: Hey, Aldder, haste mal n Grundgesetz - Soll die deutsche Sprache im Grundgesetz verankert werden? (Halbfinalthema der ZEIT DEBATTE Potsdam 2008)

4. Vorrunde: Was ist schon ein bisschen Kolleteralschaden - Sollen Regierungen im Krieg absichtlich lügen dürfen? (Finalthema der EUDC 2007)

5. Vorrunde: Keine Experimente - Ist Fortschritt reine Illusion? (Finalthema der ZEIT DEBATTE Greifswald 2002)

Halbfinale: Wer hungert, darf auch feiern - Soll das Fastenbrechen am Ende des Ramadans als bundeseinheitlicher Feiertag eingeführt werden? (Halbfinalthema der ZEIT DEBATTE Tübingen 2009)

Finale: Ist Steuerhinterziehung Notwehr? (Finalthema eines Oxford IV)

Im Halbfinale standen Lukas Haffert, Nachwuchpreisträger 2007, DDM-Finalist 2008 im Team und 2009 als Fraktionsfreier Redner; Patrick Ehmann (Berlin Debating Union), DDM-Finalist als Fraktionsfreier Redner 2007 und 2009, amtierender Nordostdeutscher Meister; Karsten Stölzgen (Streitkultur Tübingen), DDM-Finalist als Fraktionsfreier Redner 2003 und Kai Monheim (BDU), DDM-Finalist 2002; Gudrun Lux, DDM-Finalistin 2005, 2006 und Deutsche Meisterin 2007; Bernd Hoefer (DC Kiel), DDM-Finalist 2002; Tom-Michael Hesse, DDG-Nachwuchspreisträger 2009 sowie Hanna Kaspar (DCJG), Deutsche Meisterin 2003. Eine interessante Mischung aus "alten" und "neuen", ehemaligen und aktiven, blutjungen und schon reiferen Rednern.

Hier noch einmal der Halbfinalbreak im Überblick:


1. Lukas Haffert 182 Punkte
2. Patrick Ehmann 169 Punkte

2. Karsten Stölzgen 169 Punkte
4. Kai Monheim 168 Pubkte
5. Gudrun Lux 166 Punkte
6. Bernd Hoefer 165 Punkte
7. Tom-Michael Hesse 160 Punkte
7. Hanna Kasper 160 Punkte

Neben den beiden Chefjuroren Tim und Daniel jurierten Wiebke Nadler und Teresa Peters (beide Leipzig), Pauline Leopold (Streitkultur Tübingen), Andrea Gau (BDU), Thomas Hamm (DC München) und Hannes Budelmann (BDU) die Halbfinals. Tim, Wiebke, Teresa, Pauline und Thomas jurierten am Samstagabend zudem das Finale.

In das Finale im (immer wieder) beeindruckenden Festsaal breakten Bernd Hoefer und Kai Monheim, Lukas Haffert und Karsten Stölzgen. Per Los wurde entschieden, dass Bernd den Antrag stellen und Kai an seiner Seite für die Notwehrthese einstehen musste. Lukas wurde zum ersten, Karsten zum zweiten Oppositionsredner bestimmt. Die Regierung behauptete, im jetzigen Steuersystem sei Steuerhinterziehung Notwehr, forderte die Abschaffung der Einkommenssteuer (sprach aber, wie Karsten in seiner Rede anmerkte, in Wirklichkeit über die Lohnsteuer - oder?) und die entsprechende Erhöhung der Mehrwertsteuer. Bernd gestaltete seine Rede von vornherein sehr fröhlich, so dass die Steuerdebatte tatsächlich zum spaßigen Event wurde. Lukas sezierte Bernds Antrag, belegte unterhaltsam und mit einem Haufen Fachwissen, dass die Idee Quatsch sei und lies Kai dann auf ziemlich verlorenem Posten kämpfen, doch Kai unterhielt das Publikum mit Witz und Esprit. Karsten brachte die Debatte noch humoriger zu Ende als Bernd sie begonnen hatte und begeisterte die Zuhörer mit einem rhetorischen Feuerwerk an bunten Bildern und Beispielen und wunderbaren Anspielungen auf die Gegner. Das Masters-Cup-Publikum weiß jetzt, dass es in Kroatien preiswerte und steuergünstige Yachten zu kaufen gibt. Danke, Karsten! Am Ende bekamen die beiden Oppositionsredner gleichviele Punkte von der Jury - nach Masters-Format-Regel heißt dies, dass derjenige Redner gewinnt, der in der Kategorie "Inhalt" höher bewertet wurde: Lukas Haffert! Herzlichen Glückwunsch!

Am Sonntag stand - für viele trotz der dank Zeitumstellung verlängerten Nacht zu früh am Morgen - die Mitgliederversammlung der Deutschen Debattiergesellschaft an. Der bisherige Vorstand, Daniel Grotzky (DC München), Hannes Budelmann (Berlin Debating Union), Sonja Reinshagen (Berlin, früher Streit im Kloster Passau) und Thomas Hamm (DC München) lies das vergangene Jahr Revue passieren und legte Rechenschaft ab. Die Kassenprüfer Simon Wolf (Streitkultur Tübingen) und Bernd Hoefer (DC Kiel) bescheinigten eine sehr ordentliche Kassenführung und beantragten die Entlastung, die die Versammlung auch einstimmig gewährte.

Anschließend schritt man zu den Wahlen des neuen Vorstandes. Um das Präsidentenamt bewarb sich Hannes Budelmann, der mit großer Mehrheit gewählt wurde. Um die Stellvertreterpositionen - satzungsgemäß zwei bis vier Ämter - bewarben sich zunächst fünf Personen, eine Bewerbung wurde aber zurückgezogen. So wurden als erste Stellvertreterin Gudrun Lux (DC Bonn, ehm. DCJG Mainz), als zweite Stellvertreterin Eva Hofmann (Berlin, ehem. DC Würzburg), als dritte Stellvertreterin Annekathrin Rother (DC Münster) und als vierter Stellvertreter Oliver Hörtensteiner (DC München) gewählt.

Nach Aussprache und Ideensammlungen gingen die DDGler und DDGlerinnen für dieses Jahr auseinander. Der neue Vorstand wird in den kommenden Tagen die DDG-Mitglieder über die Aufgabenverteilung im Vorstand informieren und sich noch einmal schriftlich allen DDG-Mitgliedern vorstellen. Der Vorstand ist bereits jetzt erreichbar unter vorstand[at]deutsche-debattiergesellschaft.de, alles weitere kommt demnächst.

Der Masters Cup: Eine Bereicherung der deutschen Debattierszene! Danke dem Organisationsteam, dem ehemaligen DDG-Vorstand Daniel, Hannes, Sonja und Thomas!

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Ein Kommentar in eigener Sache zu guter Letzt: Selten wurde so viel gebloggt wie in den vergangenen Tagen vom Höhepunkt des DDG-Jahres, dem Masters Cup und der DDG-Mitgliederversammlung. Unzählige Kurznachrichten, E-Mails und Facebookkommentare und natürlich die hohen Zugriffszahlen vom Wochenende beweisen: Viele, die nicht dabei sein konnten, haben den Masters Cup am Wochenende online verfolgt. Die Schnelligkeit hat da und dort ihren Preis: Handy-Fotos sind verpixelt, die Worterkennung spottet der deutschen Rechtschreibung, die Standardhandytastatur sieht keine Umlaute vor usw. - Inzwischen sind die Blogposts alle überarbeitet und dürften zumindest weitgehend fehlerfrei sein ;) Diese Zusammenfassung ist als Überblick gedacht, insbesondere für diejenigen, die das Livebloggen am Wochenende nicht verfolgt haben. Wir hoffen, Ihr bleibt uns weiterhin als Leserinnen und Leser treu und freuen uns auf die weiteren großen Veranstaltungen dieses Jahres, vor allem natürlich auf das Auftaktturnier der ZEIT-DEBATTEN-Serie in Potsdam!

Das vollständige Tab des Masters Cup 2009 sowie ein paar Bilder gibt es natürlich in den nächsten Tagen auf der Achten Minute!

Sonntag, 25. Oktober 2009

DDG: Der neue Vorstand der Alumni ist gewählt

Die Deutsche Debattiergesellschaft (DDG), die Alumnivereinigung des Debattierens, hat anlässlich ihrer jährlichen Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt.

Zukünftig steht Hannes Budelmann aus Berlin der DDG als Präsident vor. Ihm zur Seite stehen vier weitere Vorstandsmitglieder: Gudrun Lux aus Bonn (früher Mainz), Eva Hofmann aus Berlin (früher Würzburg), Annekathrin Rother aus Münster und Oliver Hörtensteiner aus München.

Allen Gewählten alles Gute für ihre gemeinsame Vortandstätigkeit!

Post-Mitternachtsmahl beim Masters Cup

Kurze Stärkung zwischen Feiern und Feiern :) Die Party ist voll im Gange!

Willy Witthaut (DCGF) und Stefan S. aus M. freuen sich über preisgünstige Verpflegung in Eisenach.

Samstag, 24. Oktober 2009

Masters Cup im Beach!

Get the party started!

Pauline L., Bernd H., Henrik M., Simon W., Willy W. und Philipp S. (v.l.) stürzen sich in Eisenachs beste Partydisse!

Lukas Haffert ist der Masters-Cup-Sieger 2009!

Der Sieger steht fest! Der beste Redner des Masters Cup 2009, der "Master der Master" ist Lukas Haffert.

Als Team gewannen das Finale des Masters Cup Lukas Haffert und Karsten Stölzgen. Karsten kam auf die exakt gleiche Punktzahl wie Lukas, hatte aber in der Einzelkategorie "Inhalt" weniger Einzelpunkte, wodurch nach Masters-Format-Regel Lukas gewann.

Herzlichen Glückwunsch!


Chefjuror Tim Richter (Bonn) verkündet gemeinsam mit den anderen Finaljuroren Teresa Peters (Leipzig), Pauline Leopold (Tübingen), Wiebke Nadler (Leipzig) und Thomas Hamm (München) den Sieger des Masters Cup.

Gandalf bleibt, Guido springt

Mit der simplen Frage "Wo gehört ein AUSSENminister hin?" überzeugt Marcus-Gandalf das Publikum.

Ballondebatte beim Masters Cup

Als erster Ballonfahrer musste der Chippendale Torsten gehen, Gerüchte sagen, es habe daran gelegen, dass er sich den "Ausziehen"-Rufen standhaft widersetzt hat. Nach weiteren Reden von Maggie, Guido und Gandalf musste auch Maggie aussteigen ("Alles eiserne muss über Bord, auch die eiserne Lady", so Gandolf), da er nicht genügend Applaus bekam. Das Applausometer nämlich bestimmte, wer den Balon verlassen musste. Im Ballonfinal müssen sich jetzt Guido und Gandalf schlagen - natürlich nur im übertragenen Sinne...

Stefan, Kai, Torsten und Marcus (im Bild von links) hier noch alle im Ballon.

Finale Masters Cup 2

Die Finaldebatte ist vorbei, zeichnete sich durch außerordentliche Humorigkeit aus. Die Jury tagt, Magret Thatcher (Stefan Marx), Guido Westerwelle (Kai Kottenstede), ein Chippendale (Torsten Rössing) und Gandalf (Marcus Ewald) sitzen gemeinsam in einem Ballon, der an Höhe verliert. Jeder der vier wird versuchen, das Publikum und die anderen Ballonfahrer davon zu überzeugen, dass nicht er aus dem Ballon geworfen werden muss.


Die Regierung: Kai Monheim und Bernd Hoefer.


Die Opposition: Lukas Haffert und Karsten Stölzgen.

Finale Masters Cup 1

Das Finale geht gerade los, der Antragsteller verbindet Steuerfragen mit Humor. Nach dem Finale werden einige tapfere Recken sich in einer Balondebatte messen, während die Jury tagt. Den "Trostpreis für die, die nicht gebreakt haben" (Sonja Reinshagen) haben Marcus Ewald und Torsten Rössing (beide Halle), Stefan Marx (DC München) und Kai Kottenstede (DC Münster) gewonnen.

Das Thema des Finales des Masters Cup

Die vier Finalisten sind bereits in der Vorbereitungszeit, gleich gehts los zum Thema: Ist Steuerhinterziehung Notwehr? (Ursprünglich Finale eines Oxford IV)

In der Regierung werden Bernd Hoefer und Kai Monheim, in der Opposition Lukas Haffert und Karsten Stölzgen sprechen.

Finalbreak beim Masters Cup

Im Finale: Lukas Haffert, Kai Monheim, Bernd Hoefer und Karsten Stölzgen.
Jurieren werden Tim Richter, Thomas Hamm, Pauline Leopold, Teresa Peters und Wiebke Nadler.
Daniel Grotzky wird das Finale moderieren.

Masters Cup: Frauen und Fußball - passt wunderbar!

Die Sieger/innen des Bundesliga-Tippspiels:
1. Hanna Kaspar (Mainz)
2. Saskia Dürr (München)
3. Martin Herz (Heidelberg Rederei)

Während die Damen sich auch über die Siege ihrer Favoritenfußballmannschaften freuen können, muss Martin die Niederlage der seinen (es sind zwei) beklagen. Ob ihn ein dritter Platz beim Tippspiel da zu trösten vermag?

Masters Cup: Nachtrag zum Break

Im Nachtrag zur Bekanntgabe des Rednerbreaks hier der Jurorenbreak.

Die Halbfinals sind juriert wurden von:
Andrea Gau
Wiebke Nadler
Teresa Peters
Pauline Leopold
Thomas Hamm
Hannes Budelmann
Daniel Grotzky
Tim Richter

Redner und Juroren fahren nun zurück in die Jugendherberge, machen sich final-fein und starten um acht auf der Wartburg ins Finale des diesjährigen Masters Cup.

Masters Cup: Die Damen

Neben einigen Rednerinnen, die sich über das Tab verteilten, gibt es auch ein paar Jurorinnen, die den Masters Cup bereichern. Ganz in schwarz mit blondem Haar fiel der Achten Minute dieses hübsche Trüppchen auf!

Sonja Reinshagen, Pauline Leopold, Wiebke Nadler und Andrea Gau - Zitat Pauline: "Schreib: Sie trugen nicht inhaltlich aber optisch zum Turnier bei".

Masters Cup: Break ins Halbfinale

Die Würfel sind gefallen! Der Break des Masters Cup 2009:

Lukas Haffert 182 Punkte
Patrick Ehmann
169 Punkte
Karsten Stölzgen 169 Punkte
Kai Monheim 168 Pubkte
Gudrun Lux 166 Punkte
Bernd Hoefer 165 Punkte
Tom-Michael Hesse 160 Punkte
Hanna Kasper 160 Punkte

Thema der gerade in diesem Moment startenden Halbfinals aus Tübingen 2009 lautet:

Wer hungert, darf auch feiern - Soll das Fastenbrechen am Ende des Ramadans als bundeseinheitlicher Feiertag eingeführt werden?

Masters Cup: Heimliche Aufnahme aus dem Tabraum gelungen

Diese heimliche Aufnahme aus dem Tabraum belegt: Die Chefjuroren arbeiten wirklich!


Der eine diktiert, der andere tippt: Chefjuroren bei der Arbeit!

DDG-Präsident Daniel Grotzky und VDCH-Präsident Tim Richter tabben. Unterdessen bereiten sich die Nachhol-Redner auf die Quotendebatte vor, die Daniel Grotzky und DDG-Vizepräsident Thomas Hamm gleich jurieren werden.