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Dienstag, 1. Dezember 2009

Ewigen Bestenliste des VDCH: Göttingen und Leipzig machen Plätze gut

Neue Saison, neue Herausforderungen! Einige Clubs haben sich in der vergangenen Saison fest vorgenommen, es dieses Jahr zu schaffen, auf der "Ewigen Bestenliste" des VDCH zu landen, sich dort weiter nach oben zu kämpfen, gar ganz gezielt den ein- oder anderen Konkurrenzclub zu überholen oder eben sich nicht ein-, geschweige denn überholen zu lassen. Die beiden führenden Clubs der Bestenliste verpassten bei der ZEIT DEBATTE in Potsdam deutlich den Break, der Tab-Dritte scheiterte im Viertelfinale. Keine Veränderungen also an der Spitze.

Der Debattierclub Göttingen hat sich vorgearbeitet: Dank des Sieges beim Auftaktturnier der ZEIT-DEBATTEN-Serie sind die Göttinger jetzt auf Platz acht der Ewigen Bestenliste des VDCH, Streitpunkt Leipzig als ZEIT-DEBATTEN-Finalist von Potsdam ist jetzt auf Rang 20 zu finden. Wir können gespannt sein, wie die Saison weitergeht...

So sieht sie jetzt aus, die Ewige Bestenliste:

Rang
Club
Punkte
1
Münster
42
2
Mainz
41
3
Berlin
39
4
Heidelberg Debating
27
4
Tübingen
27
6
Jena
22
7
Freiburg
14
8
München
12
8
Göttingen (+3)
12
10
Bonn
11
11
Greifswald
7
11
Halle
7
13
Kiel
6
13
Magdeburg
6
15
Bielefeld
3
15
Bremen
3
15
Hamburg
3
15
Potsdam
3
15
St. Gallen
3
20
Köln Tilbury
2
20
Passau
2
20
Leipzig (+1)
2
23
Marburg
1
23
Frankfurt/Main
1

Die ewige Bestenliste des VDCH führt die Ergebnisse aller ZEIT DEBATTEN seit 2001 sowie der Deutschen Debattiermeisterschaft 2001, die noch nicht im Rahmen der ZEIT DEBATTEN ausgetragen wurde, zusammen. Auch die Ergebnisse der vom VDCH vergebenen Regionalmeisterschaften 2009/2010, die nicht Teil der ZEIT DEBATTEN sind, werden gemäß den VDCH-Beschlüssen aufgelistet. Für jede Finalteilnahme erhält ein Club einen Punkt, für den Gewinn eines Finales drei Punkte. Finalteilnahmen bei den Deutschen Debattiermeisterschaften (DDM) werden mit zwei Punkten honoriert, für den DDM-Sieg erhält ein Club fünf Punkte.

Montag, 25. Januar 2010

Die Ewige Bestenliste des VDCH nach der ZEIT DEBATTE in Stuttgart

Neues Jahr, neues Glück! Nach der ersten ZEIT DEBATTE des Jahres 2010 hat sich auf der Ewigen Bestenliste des VDCH einiges getan. Der führende Clubs der Bestenliste verpasste bei der ZEIT DEBATTE in Stuttgart den Break, der zweitplatzierte Club schaffte es nur bis ins Halbfinale. Die Tabellenführung behalten sie vorerst trotzdem - auch wenn der drittplatzierte Club noch näher herangerückt ist: Nur noch je ein Punkt trennt die Berlin Debating Union (Rang 3) vom Debattierclub Johannes Gutenberg Mainz (Rang 2) - den wiederum trennt nur ein Punkt vom Tabellenführer Debattierclub Münster.

Die Debattiergesellschaft Jena holt einen Punkt, bleibt auf Rang 6, verdeutlich aber den Abstand zum nächsten Platz. Der Debattierclub Bonn kann zwei Plätze gut machen und ist jetzt punktgleich mit dem Debattierclub München und dem Debattierclub Göttingen auf Rang 8 zu finden. Der Debattierclub Greifswald bleibt nach dem Turnier auf Rang 11, steht dort aber mit 10 statt 7 Punkten deutlich stabiler als zuvor.

So sieht sie jetzt aus, die Ewige Bestenliste:

Rang
Club
Punkte
1
Münster
42
2
Mainz
41
3
Berlin (+1)
40
4
Heidelberg Debating
27
4
Tübingen
27
6
Jena (+1)
23
7
Freiburg
14
8
München
12
8
Göttingen
12
8
Bonn (+1)
12
11
Greifswald (+3)
10
12
Halle
7
13
Kiel
6
13
Magdeburg
6
15
Bielefeld
3
15
Bremen
3
15
Hamburg
3
15
Potsdam
3
15
St. Gallen
3
20
Köln Tilbury
2
20
Passau
2
20
Leipzig
2
23
Marburg
1
23
Frankfurt/Main
1

Die ewige Bestenliste des VDCH führt die Ergebnisse aller ZEIT DEBATTEN seit 2001 sowie der Deutschen Debattiermeisterschaft 2001, die noch nicht im Rahmen der ZEIT DEBATTEN ausgetragen wurde, zusammen. Auch die Ergebnisse der vom VDCH vergebenen Regionalmeisterschaften 2009/2010, die nicht Teil der ZEIT DEBATTEN sind, werden gemäß den VDCH-Beschlüssen aufgelistet. Für jede Finalteilnahme erhält ein Club einen Punkt, für den Gewinn eines Finales drei Punkte. Finalteilnahmen bei den Deutschen Debattiermeisterschaften (DDM) werden mit zwei Punkten honoriert, für den DDM-Sieg erhält ein Club fünf Punkte.

Dienstag, 17. März 2009

Die Ewige Bestenliste

Was lange währt, wird endlich gut! Nur noch eine einzige Information fehlt uns zum Glück: Wer war außer dem Siegerteam (Schülerteam aus London) im Finale der Berlin Open 2005? Falls Teams aus VDCH-Clubs darunter waren, so erhalten sie noch je einen Punkt auf der Ewigen Bestenliste. Nachtrag 24.3.: Das hat sich inzwischen geklärt! Keine VDCH-Clubs im Finale - die Liste ist also vollumfänglich richtig. Juhu!

Ansonsten ist die Tabelle jetzt aktuell und umfasst alle ZEIT DEBATTEN sowie die erste Deutsche Debattiermeisterschaft, die 2001 noch nicht unter dem Dach der ZEIT DEBATTEN stattfand. Die Regeln: Für einen DDM-Sieg gibt es fünf, für eine DDM-Finalteilnahme zwei Punkte. Für einen ZEIT DEBATTEN (inkl. Regios, exkl. DDM) Sieg gibt es drei Punkte, für eine Finalteilnahme einen Punkt. Alle Angaben wurden noch einmal überprüft, was zu ein paar Korrekturen geführt hat. (Bsp. wenn versehentlich für eine "normale" Finalteilnahme zwei Punkte statt einem gegeben wurden oder drei statt fünf für einen DDM-Sieg.) Jetzt stimmt alles und wir präsentieren - tatatataaaa:

Die Ewige Bestenliste:

1 Münster 42
2 Mainz 37
3 Berlin 36
4 Heidelberg Debating 26
5 Tübingen 24
6 Jena 20
7 Freiburg 14
8 München 12
9 Bonn 11
10 Göttingen 9
11 Greifswald 7
12 Kiel 6
12 Halle 6
14 Bielefeld 3
14 Bremen 3
14 Hamburg 3
14 Potsdam 3
18 Köln Tilbury 2
18 Passau 2
20 Magdeburg 1
20 Marburg 1
20 Leipzig 1

Die Ewige Bestenliste ist im DebattierWIKI online, hier.

Alle Clubs, die bis jetzt noch nicht vertreten sind, haben auf den Regionalmeisterschaften, die am 18./19. April in Magdeburg, Würzburg und Bonn ausgetragen werden, die Chance, sich in die Ewige Bestenliste einzutragen und damit in die Annalen des VDCH einzugehen.

Die Anmeldefrist in Würzburg (Süddeutsche Meisterschaft) läuft noch bis 20. März - beeilt Euch und meldet Eure Südteams an: info[at]debattierclub-wuerzburg.de! Für die Westdeutsche Meisterschaft sind trotz Ablauf der ersten Anmeldefrist noch ein paar Plätze zu haben - traut Euch und messt Euch mit den anderen Clubs Eurer Region! Meldet Euch schnellstmöglich: info[at]debattierclub-bonn.de! Welche Clubs zu welcher Region gehören findet sich hier.

Montag, 20. April 2009

Frankfurt und St. Gallen neu in der Ewigen Bestenliste / Berlin und Mainz sind Tabellenführer Münster auf den Fersen

Die Ewige Bestenliste des VDCH (Infos dazu hier) hat sich nach den Regionalmeisterschaften 2009 in Bonn, Würzburg und Magdeburg verändert.

Mainz, Berlin und Heidelberg behaupten ihre hervorragenden Platzierungen, Halle rückt von Platz 12 auf Platz 11 vor, Kiel verliert damit einen Rang und rutscht auf Platz 13. St. Gallen steigt direkt mit drei Punkten neu ein und sorgt dafür, dass Köln und Passau vom 18. auf den 19, Magdeburg, Marburg und Leipzig vom 20. auf den 21. Platz rutschen. Als weiteren Neuzugang kann die Ewige Bestenliste den DC Goethes Faust aus Frankfurt verzeichnen, der durch seine Finalteilnahme einen Punkt auf der Bestenliste bekommt und sich damit Rang 21 mit drei anderen Clubs teilt.

Herzlichen Glückwunsch insbesondere den beiden neuen Clubs, die sich am Wochenende in die Annalen des VDCH eintragen konnten und allen viel Spaß beim weiteren Battle! Die nächsten Punkte gibt es in Jena und bei der Deutschen Meisterschaft in Mainz zu verteilen...

So sieht die Liste jetzt aus:

Rang
Club
Punkte
1
Münster
42
2
Mainz (+3)
40
3
Berlin (+3)
39
4
Heidelberg Debating (+1)
27
5
Tübingen
24
6
Jena
20
7
Freiburg
14
8
München
12
9
Bonn
11
10
Göttingen
9
11
Greifswald
7
11
Halle (+1)
7
13
Kiel
6
14
Bielefeld
3
14
Bremen
3
14
Hamburg
3
14
Potsdam
3
14
St. Gallen (+3) NEU!
3
19
Köln Tilbury
2
19
Passau
2
21
Magdeburg
1
21
Marburg
1
21
Leipzig
1
21
Frankfurt/Main (+1) NEU!
1

Freitag, 19. Juni 2009

Die Ewige Bestenliste: Magdeburg jetzt im Mittelfeld

Magdeburg hat sich dank des DDM-Sieges von ganz unten ins Mittelfeld gekämpft, Jena als Vizemeister den sechsten Platz fundiert und den Abstand zu den nachfolgenden Clubs vergrößert. Wir können gespannt sein auf die kommende Saison: Wird es Münster gelingen, Rang eins zu halten? Werden Mainz und Berlin sich das erwartete Kopf-an-Kopf-Rennen liefern? Knacken Heidelberg, Tübingen und vielleicht sogar Jena die 30-Punkte-Marke? Wer wird sich neu in die Liste eintragen können?

So jedenfalls sieht sie jetzt aus, die EWIGE BESTENLISTE:

Rang
Club
Punkte
1
Münster
42
2
Mainz
41
3
Berlin
39
4
Heidelberg Debating
27
4
Tübingen
27
6
Jena (+2)
22
7
Freiburg
14
8
München
12
9
Bonn
11
10
Göttingen
9
11
Greifswald
7
11
Halle
7
13
Kiel
6
13
Magdeburg (+5)
6
15
Bielefeld
3
15
Bremen
3
15
Hamburg
3
15
Potsdam
3
15
St. Gallen
3
20
Köln Tilbury
2
20
Passau
2
22
Marburg
1
22
Leipzig
1
22
Frankfurt/Main
1

(Infos zur Ewigen Bestenliste
hier)

Montag, 14. Dezember 2009

2 in 1: Streitkultur-Cup und Baden-Württembergische Meisterschaft - Ein debattenreiches Wochenende in Tübingen!

Ein Turnier, zwei renommierte Titel: Am Wochenende um den dritten Advent wurden in Tübingen der Streitkultur-Cup und die Baden-Württembergische Meisterschaft ausgetragen. Am Samstagabend jubelten "Die Motten und das Licht": Nach drei Vorrunden und direktem Break ins Finale besiegte das Team aus Hamburg und Bonn dort die gegnerische Mannschaft aus der Schweiz und ist Streitkultur-Cup-Gewinner 2009! Am Sonntag freute sich Heidelberg über einen Sieg über Stuttgart: Der Titel wandert vom Vorjahressieger Tübingen den Neckar hinauf, der Debating Club Heidelberg (DCH) ist Baden-Württembergischer Meister 2009!

In drei Vorrunden am Samstag debattierten 21 Teams aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz, die beim ältesten Debattierclub Deutschlands, der Streitkultur Tübingen, zu Gast waren. Die Themen der Vorrunden lauteten: Soll das deutsche Wahlrecht exklusiv statt allgemein sein? Sollen christliche Kirchen das Missionieren einstellen? Brauchen wir Nummernschilder für Polizisten?

Das Turnier bot zwei Breaks: Für alle Teams war es möglich, nach den drei Vorrunden direkt ins Finale der offenen Clubmeisterschaft des Tübinger Vereins, des Streitkultur-Cup, zu breaken. Nur Teams aus Baden-Württemberg stand der Break ins Halbfinale der Baden-Württembergischen Meisterschaft offen. Die Streitkultur selbst verzichtete als Vorjahressieger und Ausrichter der BaWü-Meisterschaft auf die BaWü-Break-Möglichkeit und kämpfte mit ihren Teams ausschließlich um den Vereinstitel.

Nach den Vorrunden war die Spannung groß: Das sei der "härteste Break der Saison" war in der Raucherecke zu vernehmen. Angetreten waren unter anderem - in verschiedene Teams - drei ehemalige Deutsche Meister, fünf amtierende und mindestens zwei ehemalige Süd- und Westdeutsche Meister, einige Deutsche Vizemeister, ZEIT-DEBATTEN-Sieger, zwei Masters'-Cup-Sieger und ein ehemaliger ESL-Vizeeuropameister.

Als der Break verkündet wurde zeigte sich, dass sich die Teams mit den seltsamsten Namen durchgesetzt hatten: Auf Platz eins in der Teamrangliste waren "Samichlaus, Schmutzli und Grittibänz" aus der Schweiz: Die amtierenden Süddeutschen Meister Lukas Haffert und Viola Lutz vom Debating Club St. Gallen gemeinsam mit dem ESL-Europameister 2006 Daniel Grotzky (DC München, wohnt jetzt in Zürich). Auf Platz zwei in der Teamrangliste waren "Die Motten und das Licht": Der vierfachen ZEIT-DEBATTEN-Finalisten Benedikt Nufer vom Debattierclub Hamburg gemeinsam mit dem Westdeutschen Meister 2008 Tim Richter und der Deutschen Meisterin 2007 Gudrun Lux, beide vom Debattierclub Bonn.

Die Top Ten der Rednerrangliste nach den Vorrunden - mit wegen vieler Punktgleichheiten 14 Rednerinnen und Rednern:

1 Jan Papsch (DCJG Mainz) 156 Punkte
2 Tim Richter (DC Bonn) 150 Punkte
3 Lukas Haffert (DC St. Gallen) 149 Punkte
4 Gudrun Lux (DC Bonn) 148 Punkte
5 Marcus Ewald (DCJG Mainz) 147 Punkte
5 Viola Lutz (DC St. Gallen) 147 Punkte
5 Thore Wojke (DCJG Mainz) 147 Punkte
8 Nicolas Eberle (DCJG Mainz) 146 Punkte
8 Benedikt Nufer (DC Hamburg) 146 Punkte
10 Andrea Gau (DCJG Mainz) 143 Punkte
10 Jan Kastell (DC Marburg) 143 Punkte
10 Pauline Leopold (Streitkultur) 143 Punkte
10 Jan Lüken (Debating Club Heidelberg) 143 Punkte
10 Karsten Stölzgen (Streitkultur) 143 Punkte

Als besondere Auszeichnung vergab die Streitkultur einen Preis an den besten "Novizen" - einen Redner oder eine Rednerin, der oder die erstmals auf einem Turnier antritt. Die Auszeichnung ging an Nicolas Sölter vom Debating Club Heidelberg - der nicht nur erstmals auf einem Turnier war sondern überhaupt erst seit wenigen Wochen debattiert! Seine Karriere wird fortan mit Spannung verfolgt werden.

Als Finalthema des SK-Cups hatten der Chefjuror Peter Croonenbroeck von der Streitkultur und die Chefjurorin Sarah Kempf vom DCJG Mainz ein offenes Thema gewählt: "Müssen wir den deutschen Journalismus retten?" "Die Motten und das Licht" vertraten die Regierungsseite und forderten - analog zum Bankenrettungsfonds - einen staatlichen Rettungsfonds für Verlage: Die Durststrecke der deutschen Presse - durch den von der Wirtschaftskrise bedingten Anzeigenrückgang ausgelöst - müsse überbrückt werden, da nur so Vielfalt und Qualität der Presse werden könnten, die als "Vierte Gewalt" im Staate "systemrelevant" und lebenswichtig für die Demokratie sei. Die schweizerische Opposition setzte entgegen, die Medien seien selbstverschuldet in der Krise, da sie sich nicht genügend auf die Neuen Medien und die neuen Zeiten eingestellt hätten. Zudem befürchtete die Opposition eine zu große staatliche Einflussnahme, die die Unabhängigkeit der Presse gefährde. Die Fraktionsfreien Redner Jan Papsch, Thore Wojke und Marcus Ewald, alle vom DCJG Mainz, verteilten sich in ihren Reden gerecht auf alle Seiten: Während Jan den Rettungsfonds ganz wunderbar fand, erklärte Thore, da er keinen Kamin habe brauche er überhaupt keine Zeitungen und daher auch keinen Rettungsfonds für selbige. Marcus entschied sich für die Generalopposition, die von beiden Fraktionen hingenommen aber nicht erwidert wurde.

Juriert wurde das SK-Cup-Finale von Peter Croonenbroeck und Sarah Kempf gemeinsam mit Markus Herrmann von der Streitkultur, Andreas Neiser vom DCJG und Florian Prischl vom Debattierklub Wien, Präsidentin war Mariama Fofana (DCJG). Peter verkündete schließlich am beeindruckenden Finalort, der Alten Anatomie in Tübingen, den Sieger des Streitkultur-Cups: "Die Motten und das Licht" haben das Finale und damit das Turnier gewonnen! Gemeinsam mit Benedikt Nufer haben Tim Richter und Gudrun Lux damit den Titel verteidigt, den die beiden Bonner gemeinsam mit Karsten Stölzgen (Streitkultur) bereits im Vorjahr gewonnen hatten. Als punktbester Redner des Finals wurde von der Jury Lukas Haffert ausgezeichnet.

In der Wohnheimsbar von Peter Croonenbroecks studentischer Heimstätte wurde am Samstagabend Glühwein und Bier getrunken, getanzt und gefeiert. Eines wurde bei der Feier schnell klar: Wie seine Teampartner bereits im Vorjahr, so wird auch Benedikt Nufer als Streitkultur-Cup-Sieger dem gastgebenden Verein als Fördermitglied beitreten. Somit bleibt der SK-Cup in Streitkultur-Hand.

Am Sonntagmorgen stand das Halbfinale der Baden-Württembergischen Meisterschaft an. Einige, die bis in den Sonnenaufgang hinein gefeiert hatten, schafften es nicht rechtzeitig zum Halbfinale, so dass zwar alle Rednerinnen und Redner anwesend waren aber akuter Jurorennotstand herrschte. So griffen die Chefjuroren dafür kurzerhand auf den Rednerpool zu.

In die Halbfinals der Baden-Württembergischen Meisterschaft hatten nach den drei Vorrunden am Vortag zwei Teams des Debating Club Heidelberg ein Team des Debattierclub Stuttgart und das Team des Debattierclub Karlsruhe gebreakt. Tragisch: Die Heidelberger Teams traten im Halbfinale gegeneinander an. Zum Thema "Soll die elektronische Fußfessel eingeführt werden?" debattierten der Vorjahres-BaWü-Vizemeister und Süddeutscher Vizemeister 2008 Jan Lüken, die Süddeutsche Meisterin 2007 Louisa Meisel und Marcus Ewald, Deutscher Meister 2008 für Klartext Halle und seit kurzem aktives Mitglied des DCJG Mainz, auf der Regierungsbank gegen die drei Heidelberger Nachwuchstalente Jennifer Holm, Olena Ottinger und Nicolas Sölter. Durchsetzen konnte sich das "Alte-Hasen-Team" auf der Regierungsseite, das somit in das Finale einzog. Freie Redner waren in diesem Halbfinale Sarah John, Pauline Leopold und Felix Schönherr (alle Streitkultur). Als beste Rednerin im Raum, die nicht im Team breakte, zog Sarah John ins Finale ein, Pauline Leopold breakte über das Tab als Freie ins Finale.

Im zweiten Halbfinale traten die Stuttgarter Michael Saliba, Igor Gilitschenski und Kathrin Reinhold an gegen die Karlsruher Michael Pruß und Johannes King, die gemeinsam mit der von der Streitkultur gestellten Sarah Werth antraten. Stuttgart gewann das Halbfinale und stand somit im Finale den Heidelbergern gegenüber. Als Freie Redner waren in diesem Halbfinale Karsten Stölzgen, Nils Haneklaus (DC Stuttgart) und Lorena von Gordon (Streitkultur). Lorena zog als punktbeste Rednerin, die nicht im Team breakte, als Freie Rednerin ins Finale ein.

Das Finalthema war "Sollen EU-Mitgliedsstaaten verpflichtet sein, andere Mitgliedsstaaten bei Wirtschaftskrisen zu unterstützen?" Das Team aus Heidelberg argumentierte in der Regierung für einen Europäischen Währungsfonds (EWF) der als eine Art "Krankenversicherung" von allen EU-Ländern finanziert und aus dem im Ernstfall nach strengen Vorgaben Hilfe gewährt wird. Damit sollte sichergestellt werden, dass ein einziger kranker Teil des Organismus EU nicht auf den ganzen Körper übergreift. Die Stuttgarter beklagten eine Zwei-Klassen-Hilfe mit einem armen IWF und einem elitären EWF und betonten, dass gerade von notorisch kriselnden EU-Ländern nun gar keine fiskale Disziplin mehr erwartet werden könne.

Das Finale wurde von Peter Croonenbroeck, Sarah Kempf, Andreas Neiser und Markus Herrmann juriert und von Andreas Lazar präsidiert. Die Jury kürte das Team des Debating Club Heidelberg zum Baden-Württembergischen Meister 2009! Als punktbester Redner des Finals wurde von der Jury Jan Lüken ausgezeichnet. Publikumsliebling wurde der Stuttgarter Igor Gilitschenski.

Stuttgarts Clubpräsident Michael Saliba ist zufrieden: "Marcus und Jan sind ja auch Stuttgarter", erklärte er gegenüber der Achten Minute. Jan und Marcus, die für Heidelberg starteten, verbrachten nämlich in diesem Sommer einige Monate in Stuttgart, wo sie Praktika absolvierten - dort hatten sie sich selbstredend dem Stuttgarter Club angeschlossen. Der Heidelberger Vorstand verkündete derweil bereits über den Clubverteiler: Marcus Ewald wird nun auch Fördermitglied des DCH!

Der DCH ist nach 2003 und 2006 zum dritten Mal Baden-Württembergischer Meister im Hochschuldebattieren und führt - wie der Heidelberger Altmeister Daniel Sommer flugs ausrechnete - die inoffizielle BaWü-Bestenliste wieder an.

Die inoffizelle Ewige BaWü-Bestenliste nach den Regeln der VDCH-Bestenliste:

#1: Debating Club Heidelberg (10 Punkte)
#2: Streitkultur Tübingen (9)
#3: Debattierclub Freiburg (4)
#4: Debattierclub München (3)
#5: Debattierclub Stuttgart (2)
#6: Debatte Karlsruhe und Verbalattacke Süd Konstanz (beide 1)

Auf der Internetseite des Debattierklub Wien (DKW) ist bereits ein Artikel über den Streitkultur-Cup online. Für den DKW traten die beiden Turnierneulinge Tobias Gmeiner und Christoph Jäger als Redner an. Florian Prischl schreibt:

"Wichtiger als schnöde Punkte ist für die beiden [Wiener Redner] die immense Erfahrung, die sie sammeln konnten. Tobi: 'Es waren viele helle Köpfe da! Ich konnte mir einiges abschauen und selbst gleich anwenden. Das Turnier hat mich inspiriert!' [...] In der dritten Runde traten sie gegen den späteren Turniersieger 'Die Motten und das Licht' (Bonn/Hamburg) zum Thema 'Brauchen wir Nummernschilder für Polizisten?' an und konnten auch gegen dieses Spitzenteam sehr gut bestehen. Christoph sagte dazu: 'Die Art und Weise, wie die Spitzenredner ihre Reden strukturieren, war auf einem unglaublich hohen Niveau. Wenn Politiker auf dem Niveau der Finalredner sprechen und debattieren würden, würde die allgemeine Politikverdrossenheit schlagartig sinken.' Was sie aus dem Turnier mitnehmen können, war für Tobi und Christoph besonders die 'sehr zugängliche und gut umsetzbare Kritik aus dem Feedback.'"

Der Vorstand des DCH schreibt über den DCH-Verteiler:

"Die Debattier-Saison 2009/2010 hat kaum begonnen, und schon dürfen wir uns freuen, Euch über den ersten großen Erfolg zu berichten: Wir sind Baden-Württembergischer Meister im Hochschuldebattieren 2009! Obendrein wurde Clubredner Jan Lüken Bester Einzelredner des Finals. Schließlich ging auch der Preis für den Besten Nachwuchsredner des Turniers nach Heidelberg an Vereinsmitglied Nicolas Sölter. [...] Mit diesem Erfolg setzt sich der Debating Club Heidelberg auch wieder an die Spitze der Ewigen Bestenliste der BaWü. In diesem Ranking der stärksten Clubs aus Deutschlands stärkster Debattierregion steht der DCH nun auf Platz 1, mit knappem Vorsprung vor unseren Freunden von der Streitkultur Tübingen, die mal wieder ein großartiges Turnier organisiert haben. [...] Neben der Ehre des Siegers bringt dieser Erfolg aber auch eine Verpflichtung mit sich. Traditionsgemäß muss der Gewinner die nächste BaWü ausrichten. Freut Euch also schon jetzt auf die Baden-Württembergische Meisterschaft 2010 im Herbst nächsten Jahres, hier bei uns in Heidelberg. [...] So können wir nach zahlreichen Halbfinal- und Finalteilnahmen das Jahr 2009 mit einem großen Titel abschließen und dürfen alle auf ein ebenso tolles Jahr 2010 hoffen."

Samstag, 28. Februar 2009

Kurzmeldungen aus der Szene

Der diesjährige Ausrichter der Deutschen Meisterschaft DCJG Mainz überarbeitet seine Homepage. Unter anderem gibt es jetzt hier eine Seite, auf der einige der DCJG-Mitglieder vorgestellt werden und auf Fragen wie "Gibt es clubexterne Debattierer, die du besonders schätzt?" antworten. Reinschauen lohnt sich schon wegen Jan Papsch' Foto!

Daniel Grotzky und Gudrun Lux haben eine "Ewige Bestenliste der ZEIT DEBATTEN" erstellt. Die Regeln: Für jeden Turniersieg bei einer ZEIT DEBATTE bekommt ein Club drei Punkte, für eine Finalteilnahme einen Punkt, für den Sieg bei der DDM fünf Punkte, für eine DDM-Finalteilnahme zwei Punkte. Einige Informationen aus der "Frühzeit" fehlen noch, die Tabelle wird nach bestem Wissen und Gewissen überprüft und geführt und wird demnächst im internen Bereich der VDCH-Homepage zu finden sein. (Was wir natürlich hier auf der Achten Minute vermelden werden.) Nach aktuellem Stand sind die Top 5 der ewigen Bestenliste:
1. DCJG Mainz
2. Debattierclub Münster
3. Berlin Debating Union
4. Streitkultur Tübingen
5. Debating Club Heidelberg.
Nur nicht einschüchtern lassen: Mit Turniersiegen und Finalbeteiligungen bei den Regios, beim Wartburgturnier in Jena und natürlich bei der Deutschen Meisterschaft lässt sich an der Tabellenführung der altehrwürdigen Clubs kratzen!

Dienstag, 3. März 2009

Die ewige Bestenliste

(Ergänzungen in orange: Diese Fragen wurden schon beantwortet bzw. dieser Punktstand ist entsprechend korrigiert. Danke Bernd, Daniel S., Lars, Patrick, Eike, Sebastian C.!)

Die ewige Bestenliste wurde überprüft und ergänzt.
Noch fehlen uns bei einigen wenigen Turnieren Informationen über Finalteilnehmer: Wer war der vierte Finalist bei der DDM 2001 in Berlin, neben Sieger Münster, einem Team aus Berlin und einem aus Kiel (Kiel war nicht im Finale, dafür ein weiteres Münsteraner Team und Passau)? Serie 04/05: Wer stand in Konstanz im Finale außer Sieger Heidelberg Debating (drei Teams, da BPS)? (Jena, Tübingen, ein gemischtes Team Bremen/Freiburg, das kriegt keine Punkte auf der ewigen Liste - erneute Korrektur: 2 Teams aus Jena, keins aus Tübingen) Wer war Finalist in Bremen außer dem Sieger Heidelberg Debating und dem Team aus Bonn ?(Zwei Teams aus Berlin) Wer waren außer dem Siegern aus London die Finalisten in Berlin? Wer waren die Gegner von Greifswald bei der NoDM 05 (Jena), wer die von Münster bei der WDM 05? (Bonn) Wer stand gegen Münster im Finale in Mainz? (Berlin) Serie 07/08: Wer war Finalist in Hamburg außer Sieger Berlin und den Teams aus Mainz und Münster? (Marburg) Wer stand außer Sieger Göttingen 08 im Finale der NoDM in Jena? (Leipzig, Potsdam und wer noch?) --> Alle Infos bitte melden an gudrun.lux[at]vdch.de)

Nach aktuellem Stand hier nun also unter Berücksichtigung aller ZEIT DEBATTEN sowie der ersten Deutschen Meisterschaft 2001 (die noch nicht als ZEIT DEBATTE lief) die Top Ten:

1. Münster 42 Punkte (korrigiert: 44 Punkte)
2. Mainz 37 Punkte
3. Berlin 33 Punkte (korrigiert: 36 Punkte)
4. Heidelberg Debating 26 Punkte
5. Tübingen 24 Punkte (korrigiert: 24 Punkte)
6. Jena 15 Punkte (korrigiert: 18 Punkte)
7. Freiburg 14 Punkte
8. München 12 Punkte
9. Bonn 10 Punkte (korrigiert: 11 Punkte)
10. Göttingen 9 Punkte

Für jede Finalteilnahme erhält ein Club einen Punkt, für den Gewinn eines Finals drei Punkte. Finalteilnahmen bei den Deutschen Debattiermeisterschaften (DDM) werden mit zwei Punkten honoriert, für den Meistertitel erhält der Club fünf Punkte.

Ich nehme an, der Ehrgeiz ist geweckt!
Viel Spaß und Erfolg bei den weiteren Turnieren der Saison!

Montag, 18. Mai 2009

ZEIT DEBATTE Jena - Danke und Zusammenfassung / Nachbericht

Gibt es den gerechten Krieg? Ist Sex ohne Liebe falsch? Verpflichtet uns Tradition? - Das Wartburgformat lädt dazu ein, ganz grundsätzliche Fragen zu klären. 24 Dreierteams stritten sich am Wochenende in Jena herzhaft, lebendig und intensiv über diese und andere Themen. Alle Teams debattierten vier Vorrunden, anschließend galt es drei Finalrunden zu bestreiten, bevor schließlich der Turniersieger feststand: Der Debattierclub Streitkultur Tübingen! Das Team "Streitkultur Nemesis", in dem Volker Tjaden, Pauline Leopold und Peter Croonenbroeck angetreten waren, setzte sich im Finale klar gegen das Team "Mainz Anton" durch. Bester Redner wurde Thore Wojke vom DCJG Mainz. Herzlichen Glückwunsch!

Bereits am Samstagabend vergab die Debattiergesellschaft Jena den Wartburgpreis, um denjenigen Nachwuchsredner oder diejenige Nachwuchsrednerin, der oder die das Wartburg-Prinzip am schnellsten und besten internalisiert hat, auszuzeichnen. Auch dieser Preis ging nach Tübingen: Die erst 18-jährige Sarah John konnte durch ihre rednerische Leistung und ihr Engagement von sich überzeugen. Herzlichen Glückwunsch!

Bevor nun die "Statistik" kommt (Wer, wann, was usw.) und schließlich ein paar Geschichten und Gerüchte angedeutet werden, gilt es, ausführlich zu danken und zu würdigen! Hier also eine kleine Laudatio auf die DGJ:

Die Debattiergesellschaft Jena (DGJ) ist ein Club voller Überraschungen. Zur Begrüßung wurden wir von einem eigens gegründeten DGJ-Chor beglückt, der auch am Freitagabend nochmal ein paar Liedchen zum Besten gab. Und: Die Jungs und Mädels konnten tatsächlich singen! Kein Witz! Man munkelt, die DGJ sei ein verkappter Gesangsverein...

Die Helferinnen und Helfer waren grandios. Da waren zum Beispiel:


  • Ein strahlend fröhlicher Tabmaster, der mal eben ein Tabprogramm geschrieben hatte und alle Sperenzchen der Chefjuroren vor Ort problemlos einbauen konnte.
  • Zwei DGJler, die spontan Sicherheitsnadeln und Haarspangen aus Geldbörse und Hochsteckfrisur fischten, um (m)einen gelösten Hosensaum provisorisch zu reparieren.
  • Eine DGJlerin, die am anderen Ende von Jena wohnt und zweimal in aller Herrgotts Früh mit Bus und zu Fuß quer durch die Stadt zur Jugendherberge gefahren ist, um an allen Zimmer zu klopfen und das Kunststück zu vollbringen, freundlich, fröhlich aber unaufdringlich "Guten Morgen" zu sagen und dafür zu sorgen, dass sich alle pünktlich auf den Weg machten.
  • Ein Cheforganisator, der darauf bestand, seine Chefjuroren persönlich zur JuHe zu fahren, dort auf sie zu warten, während sie sich frisch machten, und sie dann zur Abendveranstaltung zu kutschieren.
  • Ein DGJler, der fröhlich blieb und sich selbstverständlich um alles kümmert, als ihm fünf Minuten vor Beginn des Finales mitgeteilt wurde, dass die ZEIT-DEBATTEN-Pokale leider noch im Kofferraum eines ihm unbekannten Wagens in irgendeinem Parkhaus waren. (Die Pokale waren natürlich pünktlich da.)
  • Unzählige DGJler, die unzählige Kuchen gebacken haben. Den optischen Contest hat sicherlich der Kuchen gewonnen, auf dem aus Marzipan das Logo der DGJ zu sehen war. Den geschmacklichen Contest hat kein Kuchen gewonnen: Sie waren nach Auskunft der schmatzenden Menge einfach alle unwiderstehlich lecker.
  • Ein DGJler, der dafür sorgte, dass das berüchtigte Saalebad weder unendlich peinlich wurde noch zu Erkältungskrankheiten führte, indem er für Badehose und Handtuch sorgte.
  • und...
  • und...
  • und... Zusammengefasst:
Danke der Debattiergesellschaft Jena!
Wir hoffen, Ihr ladet uns bald wieder zu Euch ein!


Und nun zur "Statistik":

Die Clubs der ZEIT DEBATTE Jena 2009:

Berlin, Bonn, Heidelberg (Debating), Bayreuth (DC), Stuttgart, Mainz, Leipzig, Ilmenau, München, Erfurt, Magdeburg, Potsdam, Halle, Karlsruhe, Marburg, Göttingen, Münster und Würzburg.

Die Themen
der ZEIT DEBATTE Jena 2009:


  • Eichdebatte: Paulaner statt Silvaner - Ist Bier besser als Wein?
  • 1. Vorrunde: Pillenkick statt Leistungsknick - Sollen Studierenden leistungssteigernde psychoaktive Medikamente zur Verfügung gestellt werden?
  • 2. Vorrunde: Fideler Phönix oder alles Asche - Ist der Kapitalismus am Ende?
  • 3. Vorrunde: Pythargoras statt Platon - Sind Naturwissenschaften wichtiger als Geisteswissenschaften?
  • 4. Vorrunde: Wahre Emotion statt reiner Erektion - Ist Sex ohne Liebe falsch?
  • Viertelfinale: Summum ius oder summa iniuria - Gibt es den gerechten Krieg?
  • Halbfinale: Ehernes Gesetz oder bleierne Bürde - Verpflichtet uns Tradition?
  • Finale: Die Verfolgung von Kriegsverbrechen nach 30 Jahren einzustellen ist richtig - ja oder nein?

Break ins Viertelfinale bei der ZEIT DEBATTE Jena 2009:

Teambreak:
1 München Der Ostblock 724 Punkte
2 Streitkultur Nemesis 699
3 Mainz Unbreakable Edi 680
4 Apokalyptische Prinzipienreiter Magdeburg 653
5 Mainz Anton 652
6 Heidelberg 644
7 Streitkultur Philotes 628
8 Streitpunkt Leipzig 626

Einzelredner-Tab (Top 10):
1 Wladislaw Jachtchenko 173 (Punkte)
2 Peter Croonenbroeck 167
3 Nicolas Eberle 165
4 Jonas Werner 163
5 Arne Weiß 159
6 Daniil Pakhomenko 158
7 Johannes Haug 157
8 Jan Papsch 156
8 Volker Tjaden 156
10 Miriam Hauft 154

(Das gesamte Team- und Rednertab nach den Vorrunden ist hier online.)

Es traten also an:
1. Der Ostblock (Dimitri Polivaer, Daniil Pakhomenko, Wladislaw Jachtchenko, pro) vs. Streitpunkt Leipzig (Wiebke Nadler, Teresa Peters, Gregor Steinhagen, contra)
2. Streitkultur Nemesis (Volker Tjaden, Pauline Leopold, Peter Croonenbroeck, contra) vs. Streitkultur Philotes (Sarah John, Anna Matthes, Felix Schönherr)
3. Mainz Unbreakable Edi (Robert Lehmann, Konrad Grießinger, Nicolas Eberle, contra) vs. Heidelberg (Johannes Haug, Meike Jung, Stefan Bräumer, pro)
4. Apokalyptische Prinzipienreiter Magdeburg (Jonas Werner, Miram Hauft, Michala Weisensee, pro) vs. Mainz Anton (Jan Papsch, Max Fritz, Thore Wojke, contra)

Juriert wurden die Viertelfinals von den drei Chefjuroren Clemens Lechner, Gudrun Lux und Tim Richter sowie von Andrea Gau, Patrick Ehmann, Mario Dießner, Torsten Rössing, Oliver Hörtensteiner, Nicolas Friebe, Christoph Krakowiak, Veronika Stark und Anna Neidhardt.

Break ins Halbfinale bei der ZEIT DEBATTE Jena 2009:

Im ersten Viertelfinale (Raum "Favoritensturz" ;)) setzten sich die Leipziger gegen den Ostblock durch, im zweiten Viertelfinale - in dem die Streitkultur der Streitkultur gegenüberstand - siegte überraschend die Streitkultur. Um genau zu sein: Das Team Nemesis. Im dritten Viertelfinale schlug Heidelberg Debating das Team aus dem Rennen, das vor wenigen Wochen für Mainz den Titel des Westdeutschen Meisters geholt hatte und im vierten Halbfinale konnte sich Mainz Anton gegen Magdeburg durchsetzen.

Einzelredner-Tab (Top 10) nach dem Viertelfinale:
1 Wladislaw Jachtchenko 219
2 Peter Croonenbroeck 209
3 Nicolas Eberle 203
4 Daniil Pakhomenko 201
5 Jonas Werner 200
6 Jan Papsch 198
7 Johannes Haug 197
8 Volker Tjaden 195
9 Thore Wojke 194
10 Miriam Hauft 190

(Das gesamte Team- und Rednertab nach dem Viertelfinale ist hier online.)

Die Halbfinals waren:
1. Tübingen Nemesis (pro) vs. Streitpunkt Leipzig (contra)
juriert von Clemens Lechner, Andrea Gau, Patrick Ehmann und Torsten Rössing, präsidiert von Christoph Krakowiak.
2. Heidelberg Debating vs. Mainz Anton
juriert von Gudrun Lux, Tim Richter, Oliver Hörtensteiner und Mario Dießner, präsidiert von Veronika Stark.

Break ins Finale bei der ZEIT DEBATTE Jena 2009:

Im Finale standen einander schließlich Mainz auf der Pro- und Tübingen auf der Contraseite gegenüber, es jurierten Tim Richter, Gudrun Lux, Clemens Lechner, Andrea Gau und Torsten Rössing.

Einzelredner-Tab (Top 5) nach dem Halbfinale:
1 Peter Croonenbroeck 251
2 Jan Papsch 242
3 Thore Wojke 241
4 Johannes Haug 238
5 Volker Tjaden 235

(Das gesamte Team- und Rednertab nach dem Halbfinale ist hier online.)

Das Finale der ZEIT DEBATTE Jena 2009:

Im großen Finale in Jena siegten Volker Tjaden, Pauline Leopold und Peter Croonenbroeck gegen die Mainzer Jan Papsch, Max Fritz und Thore Wojke. Die Finaldebatte drehte sich um die Frage: „Die Verfolgung von Kriegsverbrechen nach dreißig Jahren einzustellen ist richtig - ja oder nein?". Die Mainzer auf der Pro-Seite warben für Vergebung und sprachen sich dafür aus, die Vergangenheit Vergangenheit sein zu lassen, während aus Tübingen ganz klar die Ansage kam: „Mord verjährt nicht!".

Nach einer spannenden Debatte konnte diese Argumentation schließlich die Jury überzeugen. Der Preis der Ehrenjury für die beste Rede des Finals ging an Thore Wojke aus Mainz. Der Ehrenjury gehörten an: Bernward Müller (Kultusminister des Freistaates Thüringen), Frank Schenker (Bürgermeister), Prof. Dr. Klaus Dicke (Rektor der Friedrich-Schiller-Universität Jena), Prof. Dr. Dr. Eberhard Eichenhofer (Lehrstuhl für Sozialrecht und Bürgerliches Recht an der FSU Jena), Dr. Holger Wiemers (Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen) sowie Corinna Maier (DIE ZEIT).

Und als klar war: Thore (Mainz) bekommt den Ehrenjurypreis und Tübingen gewinnt das Turnier, da wurde von Mainzern und Tübingern, die eine alte Clubfreundschaft verbindet, gemeinsam gefeiert.

Einzelredner-Tab (Top 5) nach dem Finale:
1 Peter Croonenbroeck 294
2 Thore Wojke 283
3 Jan Papsch 278
4 Volker Tjaden 276
5 Pauline Leopold 250

(Das gesamte Team- und Rednertab nach dem Finale ist hier online.)

Die Ewige Bestenliste:

Mainz tastet sich langsam an Münster ran, Tübingen holt Heidelberg Debating ein... Nächste Möglichkeit, Punkte zu ergattern: Die DDM! Mainz allerdings wird die Münsteraner in dieser Saison nicht mehr überholen können, da die Mainzer bei dieser Deutschen Meisterschaft als Ausrichter nicht selbst antreten werden. "Macht nix", heißt es in der Fassenachtshochburg, "gönnen wir den Münsteranern noch ein paar Monate Gnadenfrist."


So sieht die Liste jetzt aus:

Rang
Club
Punkte
1
Münster
42
2
Mainz (+1)
41
3
Berlin
39
4
Heidelberg Debating
27
4
Tübingen (+3)
27
6
Jena
20
7
Freiburg
14
8
München
12
9
Bonn
11
10
Göttingen
9
11
Greifswald
7
11
Halle
7
13
Kiel
6
14
Bielefeld
3
14
Bremen
3
14
Hamburg
3
14
Potsdam
3
14
St. Gallen
3
19
Köln Tilbury
2
19
Passau
2
21
Magdeburg
1
21
Marburg
1
21
Leipzig
1
21
Frankfurt/Main
1



(Infos zur Ewigen Bestenliste
hier)

Mittwoch, 13. Januar 2010

Kurzmeldungen aus der Szene

Anmeldung zum Swansea IV eröffnet: Ghis­lai­ne Gil­low von der Swan­sea Uni­ver­si­ty De­ba­ting So­cie­ty teilt mit, dass die An­mel­dung für das bereits angekündigte Swan­sea IV 2010 jetzt er­öff­net ist. Au­ßer­dem ste­hen die Chef­ju­ro­ren des Hoch­schul­tur­niers im süd­wali­si­schen Swan­sea fest: Matt­hew Szeto Chak Hin und Mark Man­son. Wer dem Kar­ne­val ent­flie­hen will, kann am 12. und 13. Fe­bru­ar zum erste Swan­sea In­ter­var­si­ty (Hoch­schul­tur­nier) fah­ren. Ein­fa­che Über­nach­tungs­plät­ze (“Crash”) wer­den vom Aus­rich­ter auf Wunsch ge­stellt. Die Teil­nah­me kos­tet 20 Pfund (um­ge­rech­net ca. 22 Euro) pro Team. Das Tur­nier wird in eng­li­scher Spra­che und im De­bat­tier­for­mat BPS aus­ge­tra­gen. In­for­ma­tio­nen und An­mel­dung: swan­se­a­de­ba­te[at]hotmail.​com.​uk.
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Anmeldung zum LSE Open eröffnet: Am 20. und 21. Februar wird das LSE Open der London School Of Economics SU Debate Society ausgetragen. 80 Teams werden sich dort in englischer Sprache im Debattierformat BPS miteinander messen. Der Teilnahmebetrag liegt bei 40 Britischen Pfund (umgerechnet knapp 45 Euro), Übernachtungsplätze können in begrenztem Umfang vom Veranstalter im "Crash"-Modus (Schlafsack und Isomatte mitbringen, Stück Boden bekommen) zur Verfügung gestellt werden. Geplant sind fünf Vorrunden, Viertel-, Halbfinale und Finale. Es gibt ein Online-Anmeldeformular, Nachfragen können an lsedebate[at]gmail.com gerichtet werden.

Weltweites Clubranking: Colm Flynn hat auf seiner World Debating Internetseite eine aktualisierte Fassung seines inoffiziellen weltweiten Clubrankings ("Bestenliste") veröffentlicht. Sydney führt demzufolge vor Oxford, Yale, Cambridge und Queensland.

Berliner Punk-Turnier Nachlese 2: Kristin Walter vom Debattierclub Wortgefechte Potsdam, Finalistin des Berliner Punk-Turniers vom vergangenen Wochenende, hat Videoaufnahmen der Finaldebatte des Turniers online gestellt. Ein Bericht über das Punk-Turnier aus Ilmenauer Sicht findet sich auf der Internetseite des Wortkombinat Ilmenau. Die Berlin Debating Union hat das Tab des Punk-Turniers und des im Vorfeld ausgetragenen Neujahrsturniers über den VDCH-Verteiler versandt. Wenn es online zur Verfügung gestellt wird, findet Ihr den Link hier auf der Achten Minute. Hier nun die Top 10 der Rednerrangliste der beiden Turniere:

Top 10 Neujahrsturnier
1 Patrick Ehmann
2 Bastian Laubner
3 Jonas Werner
4 Marcel Giersdorf
5 Filip Bubenheimer
6. Philipp Stiel
7 Dessislava Kirova
8 Severin Weingarten
8 Tom-Michael Hesse
10 Miriam Hauft
10 Lukas Haffert

Top 10 Punk-Turnier
1 Andrea Gau
2 Sarah Kempf
3 Hien Do Thi Tam / Adam Hildebrand (ein Rednerplatz im Wechsel)
4 Manuel Adams
5 Michael Richter
6 Konrad Grießinger
7 Farid Schwuchow
8 Benjamin Bahr
8 Willy Witthaut
10 Lars Brückner
10 Florian Umscheid
10 Jan Papsch

Montag, 7. Dezember 2009

ZEIT DEBATTE Potsdam: Das Tab ist online! / Nachleseübersicht

Das Tab des Auftaktturniers der ZEIT DEBATTEN 2009/2010 ist jetzt online. Die ZEIT DEBATTE Potsdam 2009 wurde am letzen November- und ersten Adventswochenende ausgetragen. Ein besonderer Dank gilt dem Tabmaster Oliver Hörtensteiner (DC München)! Ihr findet das Tab auf einer neu eingerichteten Unterseite der VDCH-Internetseite. Dort werden künftig die Ergebnisse aller VDCH-Turniere (id est ZEIT DEBATTEN und Regionalmeisterschaften) gesammelt und gebündelt zur Verfügung gestellt.

Erinnert sei hier an folgende Berichte und Fotos rund um die ZEIT DEBATTE Potsdam:
Finalbericht der Achten Minute
Bericht der Märkischen Allgemeinen
Bericht des Debattierklub Wien
Bericht des Debattierclub München
Bericht des Debattierclub Stuttgart
Fotos auf der Seite von Wortgefechte Potsdam
Die Ewige Bestenliste des VDCH nach Potsdam