Montag, 23. November 2009

Braucht Deutschland eine Leitkultur? Die 2. Bayreuther Debatte steht an!

"Leitkultur für Deutschland? - Wie viel Toleranz muss sein?", so titelt AkpiKs Bayreuth die 2. Bayreuther Debatte. Am Freitag, 27. November, steigen in den verbalen Ring: Michel Friedmann, TV-Moderator, Prof. Christine Langenfeld, Dekanin der juristischen Fakultät an der Universität Göttingen, Joachim Herrmann MdL (CSU), Bayerischer Innenminister sowie der Nürnberger Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD), der hessische Fraktionsvorsitzende der Grünen, Tarek Al-Wazir sowie der Bundestagsabgeordnete Memet Kilic (B'90/Grüne; anstelle von Prof. Hakki Keskin, der leider absagen musste).


Im Audimax der Bayreuther Universität gibt es ab 19 Uhr einen Sektempfang, um 19.55 Uhr geht's los. Die Organisatoren erwarten etwa 1.000 Zuschauer und werden - in aus Bayreuth gewohnter Technikaffinität - aus dem Audimax in den zweitgrößten Hörsaal der Universität live streamen. Auch im Internet ist die Bayreuther Debatte auf der Homepage der AkpiKs live zu verfolgen. Der Eintritt ist frei.

„Die Bayreuther Debatten sind ein völlig neues Forum gesellschaftlicher Auseinandersetzung. Sie leben von klarer Begründung statt der bloßen Meinungsäußerung. Jeder Teilnehmer hat die Chance zu überzeugen und das Risiko widerlegt zu werden. Das ist für uns kritische demokratische Kultur. Wir wollen hart in der Sache und fair im Ton drängende Fragen unserer Gesellschaft thematisieren“, so erklärt Steffen Hahn von AkpiKs die Idee der Veranstaltungsreihe "Bayreuther Debatten", die unter der Schirmherrschaft von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger steht. Mit Unterstützung von regionalen Förderern werden die Bayreuther Debatten in Kooperation mit der Petra-Kelly-Stiftung von Bayreuther Studenten der Akademie für politisch-institutionelle Konfliktsimulation (AkpiKs) veranstaltet.

Im April hatten bei der 1. Bayreuther Debatte profilierte Redner wie Gregor Gysi und Klaus Ernst mit Liberalen über das Thema „Mit linken Idealen aus der Krise?“ gestritten. Anders als
bei einer herkömmlichen Podiumsdiskussion streiten bei einer Bayreuther Debatte Redner mit einer Redezeit von acht Minuten. Auf Punkte der Vorredner kann Bezug genommen werden. Im Anschluss an die Debatte konfrontiert die Moderation die Redner mit den Schwächen in der
Argumentation. Bei der 1. bayreuther Debatte hatte VDCH-Präsident Tim Richter die Moderation übernommen, die 2. Bayreuther Debatte wird von Christoph Lindenmeyer, Bayerischer Rundfunk, moderiert.

Am kommenden Wochenende geht es an mehreren Orten in Debattierdeutschland heiß her: Die Streitkultur Tübingen veranstaltet ihr Clubwochenende und erwartet illustre Gäste, darunter Clubgründer Michael Hoppmann, der extra aus den USA anreist; der Dachverband VDCH veranstaltet die erste ZEIT DEBATTE der Saison 2009/2010, die der Debattierclub Wortgefechte Potsdam in Potsdam organisiert.

2. Bayreuther Debatte
Fr., 27. November 2009, 19 Uhr
Audimax der Universität Bayreuth

Kommentare:

  1. konfliktsimulation.de ist wohl down.

    Wird ein Video der Debatte auch im Nachhinein veröffentlicht?

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  2. sorry, die adresse endet korrekt auf .com - inzwischen ist auch der link korrigiert.

    die debatte wird voraussichtlich anschließend im youtube-kanal des akpiks online gestellt - link kommt dann auf der achten minute!

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